Social Media Marketing Madness

Die Quadratur des Kreises in der 2.0 Version.

[via HubSpot]

Social Media Drugs

Wenn Social Media eine Droge wäre, dann …

[via MC Winkel]

My Mom’s on Facebook

… und mittlerweile auch bei Twitter.

Video: My Mom’s on Facebook

Zu was diese Situation führen kann,  zeigen folgende Websites:

Kann Google Buzz erzeugen und “social” werden?

Google hat gestern seinen neuen Dienst Google Buzz vorgestellt, der soziales Networking automatisiert in GMail integriert.

Video: Google Buzz

Auch eine mobile Version des Services wurde gelauncht:

Video: Google Buzz for mobile

Soziales Networking war nie eine Stärke von Google. Das Soziale Netwerk Orkut des Suchmaschinenriesen war ein grandioser Flop, der lediglich in Brasilien eine kritische Masse an Nutzern gewinnen konnte.

Es wird sich zeigen, ob der erneute Versuch “sozialer” zu werden tatsächlich von den GMail-Nutzern angenommen wird. Dienste wie FriendFeed bieten das Zusammenführen sozialer Datenströme längst.

Die jüngste Google-Errungenschaft Google Wave war eher eine kleine Welle als ein Tsunami. Ein Hype wurde nicht ausgelöst, da man den hohen Erwartungen der Nutzer nicht gerecht wurde.

Google muss schleunigst umdenken. Dienste wie Twitter entwickeln sich zunehmend zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz und treffen den Suchriesen an seiner Achillesverse – der Echtzeitsuche. Und auch Facebook drängt zunehmend in die Gefilde von Google und hat unlängst verkündet, man arbeite an einem eigenen Mail-Service.

Ob sich Google zu einer schlagkräftigen Waffe im Kampf um die Web 2.0 Nutzer entwickeln wird, werden die kommenden Tage und die Rezensionen der Early Adopter zeigen ….

Erste Bilder zeigt lifehacker.com:

Derzeit werden folgende Web 2.0 Dienste via Google Buzz eingebunden:

  • Flickr
  • Twitter
  • Picasa Web
  • YouTube
  • Blogger
  • RSS-Feeds

Twitter offline nutzen | Verrückte Web 2.0 Welt

The Circle Of No LifeJa, ich bin ein Twitter fan boy überzeugter Twitter-Nutzer. In meiner Branche ist der Microblogging Service Status Quo und gehört quasi zum guten Ton. Wie bei anderen Web 2.0 Services ist eine bedachte Nutzung wichtig. Hierbei sollten die aufgewendete Zeit und der Umgang mit persönlichen Daten beachtet werden. Man läuft ansonsten Gefahr die Realität aus den Augen zu lassen.
Aussenstehenden ist meist nicht klar, was sich für Vorteile aus der Nutzung von Twitter ergeben. Vielfach wird Twitter noch immer als nerdiges Geek-Gadget abgetan. Für viele wirken Twitter-Nutzer einfach nur wie der junge Mann im folgenden Video:

Real Life Twitter:

Erschreckend sind auch die folgenden Videos, die zeigen, wie man auf Offliner wirkt …

Facebook Wahnsinn:

Real Life Facebook:

Real Life Second Life:

Fahrraddiebe nutzen Twitter

Manchmal nehmen Dinge einen erstaunlichen Verlauf .

In der vergangenen Woche war ich bei der Abschlußparty der re:publica im newthinking-Store. Mein geliebtes Hollandrad schloss ich wenige Meter von der Party entfernt an. Es stand an der Tucholskystr. Ecke Linienstr. Da das Rad angeschlossen war und ca. hundert Besucher der re:publica und etliche Restaurantbesucher quasi auf das Rad aufpassten, machte ich mir wenig Sorgen.

Aufgrund einer Hungerattacke, die ich mit Franziska Bluhm, Thomas Knüwer und Jens Schröder beim Inder mit der lustigsten Speisekarte von ganz Berlin bekämpfte, ließ ich mein Rad am newthinking-Store zurück. Nach dem Essen entschlossen wir uns mit einem “besonderen Taxi” zum nächsten Event des Abends zu fahren . Eine ganz andere Geschichte, die ich zu gegebener Zeit hier publizieren werde. Mein Rad stand nach wie vor an seinem angestammten Platz. Den folgenden Tag widmete ich meinem Hund AIBO, mit dem ich eine dreieinhalb Stunden langen Spaziergang spendiert. Später ging es zum Twittergrillen in die Blaue Botschaft.  Ein Abend den ich mit dem zukünftigen Bürgermeister von Berlin (auch eine lustige Geschichte, die man hier zum Besten geben könnte) bei Cocktails und Party ausklingen ließ. Auf dem Weg zum nächtlichen Amüsement kamen wir zufällig an der Tucholskystr. vorbei, wo mein Zweirad im Mondschein parkte.

Nachdem ich das Wochenende und die “Strapazen” der re:publica hinter mich gebracht hatte, wollte ich mein geliebtes Rad montags wieder in Empfang nehmen. Als ich jedoch in der Tucholskystr eintraf durfte ich feststellen, dass mein Rad auf mysteriöse Weise verschwunden war.  Auch eine Umgebungssuche brachte keine Hinweise auf den Verbleib meines Rades. Mit einer ziemlichen Wut im Bauch schrieb ich folgende Twitter-Nachricht.

TWITTER-Drohung

Das Räder geklaut werden, ist in Berlin nichts besondere und gehört leider zur Realität des urbanen Lebens. Ich machte mir wenig Hoffnung mein geliebtes Rad jemals wieder zu sehen und war mehr als traurig. Das Rad erinnert mich an eine besonderen Abschnitt meines Lebens, der mich auch heute noch emotional berührt – “If i could turn back time”. Auch wenn ich rein gar nichts vom Glauben an “das Schicksal” halte, dachte ich an ein Zeichen. Anscheinend sollte ich mit einem Kapitel meines Lebens ein für alle mal abschließen …

Nein, die Geschichte ist glücklicherweise noch nicht beendet. Gestern Nacht legten meine Developer und ich eine Nachtschicht im Office in der Linienstr. ein, um die jüngste Version unserer Community-Plattform auf unsere Rechner zu spielen. Um uns vor einer drohenden “Müdigkeitsattacke” zu schützen machte ich mich nächtens auf den Weg Coffein in Form von Mate zu erwerben. Als ich an der Tucholskystr ankam, sah ich eine Fata Morgana. Mein Rad stand plötzlich wieder vor mir. Im ersten Moment glaubte ich an eine Verwechslung. Als jedoch mein Schlüssel in das Rad passte, war ich überzeugt mein Eigentum wieder erhalten zu haben. Der “Radnapper” hatte mein Rad doch tatsächlich wieder zurückgebracht. Naja, das Schutzblech des Vorderrads ist kaputt, ein Schloss wurde entfernt, das andere war beschädigt jedoch immer noch verschlossen, die Halterung des Gepäckträgers ist verschwunden und die Aufkleber des Händlers wurden säuberlich entfernt. Was zählt ist, dass ich mein Rad wieder habe.

Meine Twitter-Nachricht hat sein Ziel nicht verfehlt. Da soll doch noch jemand behaupten, Twitter hätte keine Relevanz …

Nanoblogging statt Micoblogging

Flutter Logo

Selbst beim Microblogging-Dienst Twitter mit seinen 140 Zeichen gibt es Optimierungsbedarf …

Lesebefehl | 13/08

Lesebefehl KW13 08Vor genau neun Wochen habe ich die Kategorie Lesebefehl ins Leben gerufen. Leider bin ich meinem gestecktem Ziel nicht nachgekommen und habe aufgrund anderer Verpflichtungen keine lesenswerte Artikel publiziert.

Verbunden mit der Hoffnung auf eine zukünftig höhere Artikelfrequenz, anbei die aktuellen Netzfundstück:

  • Twitter erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Mittlerweile twittert nicht nur die gesamte Blogosphäre sondern auch Präsidet Bush, Gordon Brown, Barack Obama und Hillary Clinton. Mich findet man übrigens hier.
  • Nicht bei Twitter sondern im Internet treibt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück als RapP€€r der Nation sein Unwesen. Ursprünglich war der Song als Gag einer PR-Agentur gedacht. Der Song kam jedoch so gut an, dass man sich für eine Veröffentlichung entschied.
  • Bill Gates haben es Soziale Netzwerke angetan. Zwar musste er sein Facebook-Profil aufgrund von tausenden Freundschaftsanfragen löschen, doch bei LinkedIn ist der Privatier noch aktiv.
  • Google sorgt sich um unsere Umwelt. Dies liegt sicher auch an dem hohen Energiebedarf des Suchriesens.  Eine Suchabfrage bei Google verbraucht etwa soviel Energie, wie der einstündige Betrieb eine 11 Watt Energiesparlampe. Zur GoogleEarth Hour hat Google seine Website temporär schwarz gefarbt. Blöd nur, wenn man damit den Stromverbrauch nicht verringert sondern erhöht – “displaying black may actually increase energy usage“.
  • Nach langer Zeit wurde WordPress 2.5, welches auch auf diesen Blog eingesetzt wird, freigegeben. Neben einer Reihe neuer Funktionen wurde das Backend komplett überarbeitet.
  • Die Wikipedia feiert das Überschreiten von 10 Millionen Artikeln und melde eine Sepnde der Sloan Foundation in Höhe von 3 Millionen US-Dollar.
  • Google hat sein European Engineering Center in Zürich eröffnet. Bilder der imposanten Niederlassung gibt es hier, hier sowie hier. Videos liefert die BBC und Google selber auf YouTube.
  • Dass es den Mitarbeitern bie Microsoft ebenfalls gut ergeht, zeigt Robert Scoble. In seinem 55-minütigen Video stellt er die neue Arbeitsstätte der Microsoft Researcher vor.
  • Eine sehr interessante Dokumentation hat das Computermagazin neues gedreht, in welchem Marcus Tandler aka mediadonis kurz sein Business-Modell vorstellt.
  • Advertising Vs Reality zeigt auf erschreckende Weise, wie Produktbilder von den tatsächlichen Produkten abweichen. Erschreckend, wie gross die Unterschiede teilweise sind.
  • Mit einer spektakulären Aktion macht der Chaos Computer Club auf die zunehmende Erfassung biometrischer Daten aufmerksam. In der aktuellen Datenschleuder werden die Fingerabdrücke von Wolfgang Schäuble nebst einer Anleitung zum Erstellen einer Kopie publiziert.

Lesebefehl | 04/08

Lesebefehl KW04 08 Im Lesebefehl werde ich wöchentlich interessante Netzfundstücke und lesenswerte Artikel vorstellen.

  • In der vergangenen Woche fand die DLD-Conference (Digital, Life, Design) unter dem Motto “Uploading to the 21st Century”  statt. Anscheinend war es hochkarätig, spannend und eng. Video des Events gibt es hier.
  • N24 präsentiert sich in neuem Glanz und lehnt sich mit seinem Claim “Video first!” an Springer an, bei dem “Online first” ist.
  • Die Hirarchie der deutschsprachigen Blogosphäre” kartographiert die deutsche Bloglandschaft mit einem humoristischen Augenzwinkern.
  • Falk Lücke und Tim Pritlove erklären im Chaosradio Express (CRE066) die Deutschland AG und verraten, was man über das poltische System Deutschlands wissen sollte und wie man sich selbst beteiligen kann.
  • 17 Ways You Can Use Twitter: A Guide for Beginners, Marketers and Business Owners” erklärt welche Möglichkeiten die Microbloggingplatform Twitter bietet.
  • Für Studenten dürfte die “The Ultimate Student Resource List” interessant sein. Neben kostenloser Software (z.B. Freemind oder openOffice) enthält die Liste Online-Tools sowie Webseiten, die den universitären Alltag vereinfachen.
  • Einfache Regeln, um dem E-Mail-Chaos zu entgehen, zeigt “5 Rules to Avoiding Email Overload“. Ziemlich simple jedoch  effektive Tipps.
  • Steve Rubel (SVP, Edelman & Micropersuasion Blogger) im Interview mit dem “We Are Smarter Podcasts“.
  • Lifehacker ist einer meiner absoluten Favorieten im Web. Die besten Artikel des vergangen Jahres werden in “The Best of 2007 Roundup” zusammengefasst. Die Besten Top-10-Listen der Lifehacker gibt es in “Twenty Top 10′s of 2007“.