Lars Hinrichs hacks forward

Lars Hinrichs (Gründer von politik-digital.de und XING) widmet sich einem neuen Projekt: HackFwd.

Mit seinem neuen Unternehmen wendet sich Hinrichs an Developer, welche in seinen Augen die wahren Innovatoren seien. Im Gegensatz zu den USA, wo Gründern mit technischem Hintergrund eine Chance erhielten, würde man in Europa nur Anzugträger unterstützen, bemängelt Hinrichs. In einem emotionalen Video stellt er HackFwd vor und beschreibt seinen eigenen Weg, der ihn zu seiner neuen Gründung gebracht hat.

“Wir sind erfahrene Tech-Unternehmer, die Europas leidenschaftlichsten Geeks unterstützen und in sie investieren wollen. Wir sind ein Pre-Seed-Investmentunternehmen, das großartigen Menschen die Möglichkeit bieten soll, ihre großartigen Ideen umzusetzen”.

HackFwd unterstützt die Gründer für das erste Jahr finanziell, kümmert sich um Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten und hilft bei Fragen zu Betriebsführung, Marketing und Produktsdesign.

Entrepreneur State of Mind

Remakes von Empire State of Mind gibt es bereits eine ganze Reihe (Miami, London, LA etc.).

Eine sehr gelungene Parodie auf den Lifestyle der New Economy, welche den Charakter vieler Gründer und deren Startup persifliert, hat sich ebenfalls  Empire State of Mind als Grundlage herangezogen.

Video: THE NEW DORK – Entrepreneur State of Mind (Jay-Z ft Alicia Keys Spoof)

Anbei die Lyrics:

Now Im in the blogosphere, Now I’m in the twitterverse
Fans get so immersed, But I’m a nerd forever
I’m the new Zuckerberg, And since my website
I been cookin dough like a chef servin killa-bytes
Used to be the basement, Back at my mom’s place
Buildin web traffic so that we could sell an ad space
Make way for the, One man businesses
Bail outs finished with, White collar criminals
New sega genesis, Entrepreneur time
Makin big plans, To dominate the online
Yeah, I’m on YouTube, this is one man
Sharin’ google revenue, With songs on my webcam
Science is the new art, Databases day to day
Geeks spreadin’ sheet smarts, Hustle, make the data pay
I could be in Valleywag plus Geekologie
Tell from my avatar, That I’m most definitely

The New Dork,
Social networks – what dreams are made of, There’s nothing you can’t do
Now you’re the New Dork
This V.C. money is brand new, The geek is now damn cool
Let’s hear it for new dorks, new dorks, new dorks

Catch me up in Techcrunch, Right on the homepage
Hell, I’m on Gizmodo, In a photo bout a phone craze
And Im up in Mashable, weekend trip to New York
Bar pitty, 1oak, parties full of New Dorks
Now I’m pitchin business plans, From the backs of napkans
Micro-lend to Africans, Monetize Kazakastan
Catch me up on linked-in, Dog, C.E.O.
You can see where I be, With the I.P.O.
Now I’m up in skinny jeans, Now a hipster’s lurkin’
Used to be a reject, But now I’m steady jerkin’
Now my glasses mainstream, Now the girlies eyein me
Popular kids copy me, The new swag is irony
Comin’ from the small time, Girls couldn’t find me
Now I scale models, Like I climb on top of Heidi
Start big trends, with tweets that I pass on
You should follow me, cuz I’m friends with Ashton
CHORUS

Ach ja, das negative Gegenstück hat vor ein paar Jahren seine virale Runde durchs Netz gedreht …

[via Nummer 15/viralbuzz]

Ich mach’ mich selbständig

Ich mach mich Selbständig - LogoIn Deutschland mangelt es an Gründergeist. Dies liegt auf der einen Seite an unserem Bildungssystem, auf der anderen Seite an der deutschen Mentalität. Ein durchschnittlicher Berufseinsteiger scheut den Schritt in die Selbständigkeit meist, da die Angst vor einem vermeintlichen Scheitern die Aussicht auf Unternehmerische Freiheiten überlagert. Ein weiterer Grund, welcher der Selbständigkeit im Weg steht, ist die Bequemlichkeit junger Menschen. Unsere „Spassgesellschaft“ belohnt persönliches Engagement kaum. Dies spüren Parteien, Vereine und soziale Einrichtung seit Jahren.

Gründern wird in Deutschland ein klischeehaftes Image nachgesagt. Entrepreneurship hat jedoch wenig mit schnellen Autos und dem Scheffeln von Millionen zu tun. Schlafmangel und die Vernachlässigung sozialer Kontakte bestimmen das Bild.

Auch in der Hauptstadt ist es um den unternehmerischen Nachwuchs schlecht gestellt. Zwar ist Berlin die deutsche Internethochburg mit einer vitalen Gründerszene, doch diese Unternehmen werden meist von Nicht-Berliner gegründet und geführt. Die Unternehmer der Generation Web2.0 stellen eine rühmliche Ausnahme dar. Im klassischen Mittelstand und im Handwerk mangelt es jedoch an Unternehmergeist.

Dieser bedauerliche Zustand soll sich, zumindest in der Hauptstadt, bald ändern. Mit der Kampagne “Ich mach’ mich selbständig!” werben die Wirtschaftsjunioren, die Berliner Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer unterstützt von Jungunternehmern für den Schritt in die Selbständigkeit. Neben einer grossangelegten Werbekampagne werden in den kommenden Wochen Podiumsdiskussionen an Berliner Schulen durchgeführt. In wenigen Tagen gibt es mehr unter www.ich-mach-mich-selbstaendig.de.

StartupWeekend

Logo des StartupWeekends 

Leider habe ich es zeitlich nicht nach Hamburg zum StartupWeekend geschafft. Die Frage Stellung des Events, ob es möglich ist, ein Unternehmen an nur einem Wochenende zu gründen, ist höchst spannend. Ein Team aus 140 Entwicklern, Designern, VCs, Juristen und Innovativen stellen sich dieser Frage und wird die Machbarkeit eines solchen Unterfangens empirisch evaluieren. Ich bin gespannt, ob das Experiment gelingt. Impressionen vom ersten Tag gibt es auf dem Blog zum Event.

Ich sitze derzeit in der Hauptstadt in einem Meeting und arbeite an einer eigenen Versuchsanordnung…

Gründer 2.0 | Entrepreneurship in Deutschland

In Deutschland wird häufig bemängelt, dass es an Gründergeist mangelt. Diese Einschätzung scheint überkommen, denn am Gründerwillen junger Menschen fehlt es nicht. Nach dem Sterben der New Economy und dem Platzen der Blase scheinen Lektionen gelernt. Das Web2.0 hat eine neue Riege interessantester Gründer hervorgebracht, die mit vielversprechenden Ideen das Internet revolutionieren. Zwar verfallen sowohl VCs als auch Unternehmer dem derzeitigen Web2.0-Hype und gleiten in anachronistische Muster ab, der Grossteil der neuen Gründergeneration geht jedoch besonnener vor als Ihre New Economy Vorgänger. Auch in den Medien wird die Evolution des Deutschen Entrepreneurships realistischer dokumentiert. Die kritiklose Euphorie der New Economy ist einer realistischen Dokumentation der Gründerszene gewichen.
Das Web2.0 (welch überstrapazierter Begriff) weisst neue Charakteristika auf. Die heutigen StartUps bilden ein enges Netzwerk. Events wie DLD, Barcamps oder Webmontage fungieren als Think Tanks und nicht, wie die First Tuesdays vergangener Tage, als Plattform mancher Selbstdarsteller. Die Deutsche Gründerszene wird von intensivem Gedankenaustausch und der gegenseitige Unterstützung der Protagonisten geprägt. Personen wie Lukasz Gadowski sorgen aktiv für einen Austausch zwischen den Deutschen StartUps. Erneut wird viel Geld in die schöne neue Webwelt gepumpt. Holtzbrinck Ventures, Burda Digital Ventures sowie der European Founders Fund des Samwer Trios hoffen auf Erfolge der digitalen Goldgräber. Die Vorzeichen stehen gut. Viele der heutigen Entrepreneure (wie z.B. Lars Hinrichs) haben durch ein Scheitern in der New Economy Blase wichtige Erfahrungen gesammelt. Das Gründungsklima in Deutschland ist besser denn je…