Ben Davis mein persönlicher Held

Laut Wikipedia ist ein Held “eine Person mit besonders herausragenden Fähigkeitenoder Eigenschaften, die sie zu besonders hervorragenden Leistungen, sog.Heldentaten, treibt”. Ben Davis ist eine solche Person, zumindest für mich. Im Januar 2009 fasste er einen Entschluss, der sein Leben radikal änderte. Damals wog er 180 Kilo, lebte ungesund und trieb keinen Sport. Seine Großmutter fragte ihn, ob er Spaß am Leben hätte und Bens Gefühlswelt geriet aus den Fugen.

Achtzehn Monaten später und 5o Kilo weniger am Körper hat sich Bens Leben dank seines eisernen Willens und intensivem Training um 180 Grad gedreht. Um sein ehrgeiziges Ziel nicht aus den Augen zu verlieren dokumentiert Ben seine Erfolge in einem kurzweiligen Blog, der sein Projekt zu einem gewissen Ruhm verholfen hat.

Video: My 120 pound journey

Leider war ich in meiner Vorbereitung zum Berlin Marathon nicht so konsequent, wie Ben und habe, trotz Anmeldung und Startnummer, meine Teilnahme kurzfristig ausgelassen. Es gibt Schlachten, in die man zieht, obwohl man weiß, dass ein Sieg aussichtslos ist. Manchmal ist es jedoch vernünftig gesunden Menschenverstand walten zu lassen.

Zwar habe ich sechs Wochen auf Alkohol verzichtet und mich bewusster ernährt, ich kam jedoch zu wenig zum Training. Je näher der Termin des Berlin Marathons rückte, desto nervöser wurde ich. Im Vorfeld hatte ich in meinem privaten Umfeld über die Teilnahme am Lauf mehrfach informiert, um den psychologischen Druck zu erhöhen. Leider half dies nicht …

Auf  der einen Seite fand ich meine Entscheidung richtig auf der anderen Seite war ich ziemlich traurig, dass ich nicht doch noch gelaufen bin. Naja, was soll ich machen? Wie ein guter Freund sagt: “Der Drops ist gelutscht“.

Um mein schlechtes Gewissen zu befriedigen und mich zu läutern werde ich in den kommenden Wochen die Detox-Diät fortsetzen, zusätzlich auf Coffein verzichten und mich sportlichen Herausforderungen stellen. Neben dem regelmäßigen Laufen werde ich die “the entrepreneurial minded runners group” reaktivieren und mich folgenden Challenges stellen:

Wie Ben, werde ich den Fortschritt meines Projekts blogtechnisch begleiten und freue mich auf Anregungen, Fragen und Kritik in den Kommentaren.

Der Tag nach dem Berlin-Marathon

Dank legalem Doping von OVERSTIM.s und genug Maltodextrin, Fruktose und Magnesiumcarbonat halten sich die Schmerzen bei mir in Grenzen. Gegen Wundscheuern helfen übrigens Pflaster und Melkfett …

Running 2008

Phil v. Sassen beim Berlin Marathon 2008

Im vergangenen jahr habe ich meine läuferischen Aktivitäten ambitionierter betrieben und mich offiziellen Wettkämpfen gestellt.

Besonderem Dank gebührt hierbei meinen Personaltrainern Raphael Jesse sowie Kofi Amoah Prah, die mich auch meinem Weg zum Marathon begleitet haben. Anbei ein kleiner Rückblick auf mein Laufjahr 2008.

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17. Vattenfall City-Nacht

Heute werde ich meinen ersten offiziellen Lauf hinter mich bringen. Zwar bin ich bereits vor geraumer Zeit mit den Jungs von Thunder gelaufen , dieses Event fand jedoch ganz unvorbereitet statt und liegt Dekaden hinter mir. Heute werde ich 10 Kilometer laufen und plane eine Laufzeit von einer Stunde. Ich werde es heute bewußt ruhig und langsam angehen, damit mein Trainingsplan nicht durch einen hochpulsigen Lauf zurückgeworfen wird. Das heutige Event ist der Auftakt meiner SCC-Laufserie, die mit dem “32. Berliner Straßenlauf” am 17. August und dem “35. real,- BERLIN-MARATHON” am 28. September fortgesetzt wird.

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So ich muss los … !

The Spirit of the Marathon

Der Trailer zeigt Ausschnitte aus “Spirit of the Marathon“. Eine großartige Einstimmung auf den Berlin Marathon. Leider wurde der Film noch nicht in Deutschland gezeigt. Ich kann es kaum erwarten …

Like Ice in the Sunshine …

Dem sommerlichen Wetter mit 30,6 Grad trotzend habe ich heute trainiert. Mit einer Durschnittsgeschwindigkeit von 9,6 km/h konnte ich 9,38 Kilometer in 55 Minuten hinter mich bringen. Eigentlich soll das Runner’s High erst nach 60 Minuten eintreten, mein Körper scheint jedoch mit genügend Opioid versorgt wrden zu sein. Obwohl die Sonne im Zenit stand, war der Lauf entspannend.

Wie so oft bin ich vom Prenzlauer Berg ins Regierungsviertel gelaufen und habe meinen Heimweg über Unter den Linden angetreten. Meine Läufe dokumentiere ich mit einem Garmin Forerunner 305 und der Software SportTracks, welche ich beide in separaten Artikeln vorstellen werde.

Erste Ergebnis meiner Laufdakumentation anbei:

Ich habe einen Startplatz für den Berlin Marathon!

Seit geraumer Zeit trainiere ich für den Berlin Marathon. Meine Trainingseinheiten hätten insgesamt zwar intensiver ausfallen können. Da ich jedoch keinen Startplatz mehr für den Marathon in der Hauptstadt erhalten hatte, war dies auch nicht ganz so wichtig. Ich hätte erst im kommenden Frühling offiziell Laufen können.

Nun gibt es keine Ausreden mehr. Ich habe, dank einer glücklichen Fügung, doch noch die Möglichkeit erhalten mich für den Lauf durch die Hauptstadt zu qualifizieren. In knapp sieben Wochen werde ich mit vierzig tausend anderen Sportfanatikern um die Wette laufen. Mein Pensum muss nun erhöht werden. Auch meine Ernährung sollte ich umstellen. Dank der Unterstützung meiner Personal Coaches genieße ich zwar eine optimalen Vorbereitung, eine aktivere Vorbereitung meinerseits ist jedoch notwendig, um das sportliche Unterfangen nicht zur Qual werden zu lassen.

An dieser Stelle möchte ich Dani aus der JamFM Laufgruppe danken. Ohne Sie hätte ich mich nicht dem griechischen Botenlauf stellen können …

Anbei ein paar Bilder der sportmedizinischen Untersuchung:

Lauf, Phil, lauf!

Foto: SCC-RUNNING Events GmbH

Foto: SCC-RUNNING Events GmbH

Wenn ein hundertundeinjähriger Läufer den London Marathon übersteht, dann laufe ich den Berlin Marathon“, höre ich mich noch sagen. Pierre Jean “Buster” Martin lief und brachte die 42,195 Kilometer in gut zehn Stunden hinter sich …

Da stand ich nun, wie Großmaul Eton, der einst ähnlich großspurig tönte und den New York Marathon lief. Zwar gibt es berechtigte Zweifel an dem Alter des Marathon-Methusalems, doch ich sollte zu meinem Wort stehen. Der Wille war groß allein der Zugang zum Marathon fehlte. Doch das Problem sollte sich schneller lösen, als gedacht. Zufälligerweise hörte ich von der Aktion “Nike und JAM FM machen Dich fit für den Berlin-Marathon-Lauf“, welche es sich zur Aufgabe gemacht hatte fünf Lauf-Novizen fit für den Run durch die deutsche Hauptstadt zu machen. Kurzer Hand bewarb ich mich, das Glück war mir hold, und ich durfte zum Alterswohnung auflaufen.

Am 19.06. war es dann soweit: alle Teilnehmer trafen sich im Holmes Plaze, um einen Fitnesstest nebst einer sportmedizinischen Untersuchung über sich ergehen zu lassen. Eigens für diesen Termin wurde Dr. Lutz Graumann (Medical Director TIGNUM AG) aus München eingeflogen, welcher die Tauglichkeit der Proband anhand eines Ruhe-EKGs, einer Belastungsanalyse auf dem Laufband, eines Flexibilitätstests und eines Balance-Koordinationstestes untersuchte. Da so gut wie alle Teilnehmer den Test ohne Problem überstanden, wurden die Marathon-Läufer durch Morning-Show-Moderatorin Marwa gelost.

Unglücklicherweise hatte ich diesmal kein Glück und wurde ausgelost. Leider ist mit der Auslosung die Teilnehme am Marathon in weite Ferne gerückt, da das Event seit Wochen ausgebucht ist. Zwar wurde mir im Forum der RUNNERSWORLD ein Startplatz angeboten (der Teilnehmer kann sich aufgrund einer Verletzung nicht mehr vorbereiten), dieser kann in diesem Jahr jedoch nicht umgeschrieben werden. Aufgrund eines blühenden Schwarzmarkthandels vergangener Jahre, ist die Übertragung der Teilnahmeberechtigung verboten worden. Ich werde, mich jedoch wie alle anderen Teilnehmer auf den langen Lauf vorbereiten und hoffe, noch einen Startplatz zu erhalten. Einige Reiseveranstalter haben in ihren Kontigenten noch Startplätze frei.

Betreut werden wir in den kommenden dreieinhalb Monate von den Personal Trainern Raphael Jesse und Kofi Amoah Prah (Weitspringer bei den XXVII. Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney) vom Holmes Place. Meinen Trainingsplan habe ich bereits erhalten. In den kommenden Wochen werde ich drei mal in der Woche ein Intervalltraining absolvieren und mich zweimal täglich der Straffung meiner Rumpfmuskulatur widmen. Zusätzlich finden wöchentliche Trainingseinheiten im Studio statt.

Bleibt zu hoffen, dass ich noch einen Startplatz erhalte …

(Bilder vom Training werde ich publizieren, sobald ich diese von JamFM erhalten habe).