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	<title>Phil Tales from the Geekside &#187; Azor - Phil Tales from the Geekside - </title>
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		<title>Fahrraddiebe nutzen Twitter</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 02:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal nehmen Dinge einen erstaunlichen Verlauf . In der vergangenen Woche war ich bei der Abschlußparty der re:publica im newthinking-Store. Mein geliebtes Hollandrad schloss ich wenige Meter von der Party entfernt an. Es stand an der Tucholskystr. Ecke Linienstr. Da das Rad angeschlossen war und ca. hundert Besucher der re:publica und etliche Restaurantbesucher quasi auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal nehmen Dinge einen erstaunlichen Verlauf .</p>
<p>In der vergangenen Woche war ich bei der Abschlußparty der re:publica im newthinking-Store. Mein geliebtes Hollandrad schloss ich wenige Meter von der Party entfernt an. Es stand an der Tucholskystr. Ecke Linienstr. Da das Rad angeschlossen war und ca. hundert Besucher der re:publica und etliche Restaurantbesucher quasi auf das Rad aufpassten, machte ich mir wenig Sorgen.</p>
<p>Aufgrund einer Hungerattacke, die ich mit Franziska Bluhm, Thomas Knüwer und Jens Schröder beim Inder mit der lustigsten Speisekarte von ganz Berlin bekämpfte, ließ ich mein Rad am newthinking-Store zurück. Nach dem Essen entschlossen wir uns mit einem &#8220;besonderen Taxi&#8221; zum nächsten Event des Abends zu fahren . Eine ganz andere Geschichte, die ich zu gegebener Zeit hier publizieren werde. Mein Rad stand nach wie vor an seinem angestammten Platz. Den folgenden Tag widmete ich meinem Hund AIBO, mit dem ich eine dreieinhalb Stunden langen Spaziergang spendiert. Später ging es zum Twittergrillen in die Blaue Botschaft.  Ein Abend den ich mit dem zukünftigen Bürgermeister von Berlin (auch eine lustige Geschichte, die man hier zum Besten geben könnte) bei Cocktails und Party ausklingen ließ. Auf dem Weg zum nächtlichen Amüsement kamen wir zufällig an der Tucholskystr. vorbei, wo mein Zweirad im Mondschein parkte.</p>
<p>Nachdem ich das Wochenende und die &#8220;Strapazen&#8221; der re:publica hinter mich gebracht hatte, wollte ich mein geliebtes Rad montags wieder in Empfang nehmen. Als ich jedoch in der Tucholskystr eintraf durfte ich feststellen, dass mein Rad auf mysteriöse Weise verschwunden war.  Auch eine Umgebungssuche brachte keine Hinweise auf den Verbleib meines Rades. Mit einer ziemlichen Wut im Bauch schrieb ich folgende Twitter-Nachricht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2051" title="TWITTER-Drohung" src="http://www.sassen.org/sassen/wp-content/uploads/2009/04/twitter_drohung.png" alt="TWITTER-Drohung" /></p>
<p>Das Räder geklaut werden, ist in Berlin nichts besondere und gehört leider zur Realität des urbanen Lebens. Ich machte mir wenig Hoffnung mein geliebtes Rad jemals wieder zu sehen und war mehr als traurig. Das Rad erinnert mich an eine besonderen Abschnitt meines Lebens, der mich auch heute noch emotional berührt &#8211; <span style="text-decoration: line-through;">&#8220;If i could turn back time&#8221;</span>. Auch wenn ich rein gar nichts vom Glauben an &#8220;das Schicksal&#8221; halte, dachte ich an ein Zeichen. Anscheinend sollte ich mit einem Kapitel meines Lebens ein für alle mal abschließen &#8230;</p>
<p>Nein, die Geschichte ist glücklicherweise noch nicht beendet. Gestern Nacht legten meine Developer und ich eine Nachtschicht im Office in der Linienstr. ein, um die jüngste Version unserer Community-Plattform auf unsere Rechner zu spielen. Um uns vor einer drohenden &#8220;Müdigkeitsattacke&#8221; zu schützen machte ich mich nächtens auf den Weg Coffein in Form von Mate zu erwerben. Als ich an der Tucholskystr ankam, sah ich eine Fata Morgana. Mein Rad stand plötzlich wieder vor mir. Im ersten Moment glaubte ich an eine Verwechslung. Als jedoch mein Schlüssel in das Rad passte, war ich überzeugt mein Eigentum wieder erhalten zu haben. Der &#8220;Radnapper&#8221; hatte mein Rad doch tatsächlich wieder zurückgebracht. Naja, das Schutzblech des Vorderrads ist kaputt, ein Schloss wurde entfernt, das andere war beschädigt jedoch immer noch verschlossen, die Halterung des Gepäckträgers ist verschwunden und die Aufkleber des Händlers wurden säuberlich entfernt. Was zählt ist, dass ich mein Rad wieder habe.</p>
<p>Meine Twitter-Nachricht hat sein Ziel nicht verfehlt. Da soll doch noch jemand behaupten, Twitter hätte keine Relevanz &#8230;</p>
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