Sujo oder Shochu | Gyopos in Berlin

Gestern waren wir im Kuchi Mitte. Neben grossartigem Kimchi-Salat gab es lecker Sushi. Komischerweise wurde Soju auf der Karte mit “ch” geschrieben. Eine kurze Nachfrage ergab, dass die Bezeichnung in der Karte tatsächlich falsch sein. Nach ein kleinen Recherche habe ich heute folgende Lösung gefunden: Das koreanische Getränk schreibt sich mit “j”. Zwar gibt es auch Shochu, dieses Getränk kommt jedoch aus Japan und ist dort eher ein “Nieschengetränk”. Der Japaner liebt seinen Sake und bleibt diesem treu. Stielecht gibt es im Kuchi natürlich koreanischen Soju der Marke Jinro.

Schön war die kleine Diskussion, da wir im Anscluss mit der koreanischen Bedienung über die Gyopo-Community in Berlin sprachen. In der Hauptstadt gibt es ca. zweitausend junge Gyopos und eine aktive koreanische Gemeinde. Die jungen Koreaner der 2. Generation organisieren sich im Hangaram e.V. und tauschen sich über kyopo.de aus. Neben kulturen Events organisiert der Verein auch Parties und hilft Kooreainteressierten gerne. In den nächsten Tagen werde ich Hangaram kontaktieren und über deren Events berichten…

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