Tales from the Geekside im Bewegtbild … Am vergangenen Donnerstag wurde ich im Rahmen der Online Marketing Lounge von Melanie Unbekannt zum Thema “Kernkompetenzen, die für die Berufswelt wichtig sind” befragt. Herausgekommen ist ein kurzweiliges Interview:
Leider fallen sowohl der Ton als auch das Bild suboptimal aus. Was soll’s – content ist king!
Der genannte Professor heißt Wim Veen und forcht an der an der Uni Delft. Sein Buch “Homo zappiens: growing up in a digital age” sollte man lesen, wenn man sich für das Thema Bildung interessiert. Veen beschreibt, wie es der heutigen Jugend gelingt die Flut an Informationen aufzunehmen und sinnvoll zu verarbeiten. Den neuen Archetypus tituliert er aufgrund seines verhaltens als “Homo Zappiens”. Wim Veen habe ich vor ein paar Wochen persönlich gesprochen und hatte das Gefühl, dass er bei dem “Homo Zeppien” mich in Hinterkopf hatte …
Anbei die Folien zum Thema:
Freu’ mich auf Feedback. Auch von meiner Mutter!
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Großartig! Homo Zappiens. Eine gelungene Zielgruppenbeschreibung, die mal -neuartig- von der Wissensaufnahme und Aufmerksamkeitsspanne ausgeht.
Aufklärungsarbeit in Sachen Privatsphäre in Social Media können Lehrer ohne Anleitung heute noch nicht leisten: Neue Medien verändern Bildung, erreichen aber die Pädagogen nicht. Auch hier bleibt die Bildungspolitik eine Baustelle…
Ja, leider traurige Wahrheit. Es scheint als hätte sich in diesem Bereich in den vergangene zehn Jahren gar kein Fortschritt entwickelt. Kein Wunder, dass die Pisa-Studie Deutschland schlechte Noten beschert …
Ich halte es für absoluten Unsinn, dass man tatsächlich parallel effizient und effektiv Arbeiten, Twittern und im Facebookchat aktiv sein kann. Zumindest ernsthafte Kopfarbeit erfordert die ganze Konzentration und Aufmerksamkeit. Nach jedem Hin-und-Her-Springen muss man gedanklich wieder neu ansetzen. Das kostet viel Zeit. Mit E-Mail, Chat und Co sind nicht Produktivitätssteigerungen (Vereinfachung und Beschleunigung der Kommunikation) sondern auch erhebliche Produktivitätsverluste (Permanentes Checken, Ablenkungsfaktor, Nicht arbeitsrelevante Kommunikation etc.) verbunden. Wenn ich wirklich effektiv und effizient arbeiten will, dann schließe ich für zwei drei Stunden Outlook und aktive bei meinem Blackberry die Mailbox. Dann schafft man was!
Dies ist richtig. Die Macht der Unterbrechung habe ich in der Kategorie GTD [1] bereits mehrfach beschrieben.
Die 45-Minuten-Regel [2] spielt hierbei eine große Rolle. Bei wichtigen Aufgaben muss man sich zu 100% auf deren Erledigung konzentiren. Jede noch so kleine Unterbrechung kostet ca. zehn Minuten, um sich wieder in den “Flow” zu begeben und die Konzentration für die ursprüngliche Aufgabe aufzunehmen.
Auf der anderen Seite ist das Konzept des “Homo Zappiens” nicht falsch. Wir können, im Gegensatz zu unserer Elterngeneration, Informationen wesentlich schneller aufnehmen und verarbeiten. Dies gelingt uns auch bei der gleichzeitigen Bearbeitung unterschiedlicher “Baustellen”.
Wie so oft im Leben, kommt es auf eine gesunde Mischung beider Ansätze an!
[1] http://sassen.org/category/gtd/
[2] http://sassen.org/same-procedure-as-every-semester/
.he,he hoffentlich erhellt sich deine mine jetzt wieder, bin ein geek !
wichtig sind die E.K sowie die I.K.
Bei mir überwiegt eher die E.K.
Als Troglodyt, verstehe ich weder “E.K” noch “I.K.” und wandle im Tal der Ahnungslosen …
emotionale Kompetenz /
intellektuelle Kompetenz /
grüße aus der disaspora
korrektur : diaspora