iTelephonie | Apple stellt iPhone vor

iPhoneLange wurde über eine Mobilfunktelefon von Apple spekuliert. Auf der Macworld in San Francisco hat Steve Jobs nun alle Spekulationen aus der Welt geschafft und das iPhone vorgestellt. Eigentlich handelt es sich bei dem Gerät um drei Geräte – ein Telefon, einen iPod mit Videofunktion sowie ein Internetdevice. Ob das Gerät den hohen Erwartungen der Apple-Jünger gerecht wird, ist noch zu beweisen. Mit seiner Keynote hat es Jobst jedoch erneut geschafft die IT-Branche aufzurütteln. Nach dem Release des eMacs, des iMacs, des Mac Minins sowie des iPods war ein weiteres revolutionäres Produkt bitter nötig.

Das Unternehmen hatte Anfang der 90er mit grossen Problemen zu kämpfen. Mit innovativen Produkten ist es jedoch gelungen, eine Lifestylemarke zu erschaffen. Apple konnte sich im hart umkämpften Hard- und Softwaremarkt eine Nische erkämpft. Auf der einen Seite ist diese Strategie sehr erfolgreich, da man sich klar positioniert, offensichtliche Alleinstellungsmerkmale entwickelt und ein trendiges Markenimage entwickelt. Auf der anderen Seite stützt man sich auf einzelne Produkte, die zu Erfolg verdammt sind. Ein Flop würde sich umgehend im Aktienkurs wiederspiegeln und  hätte fatale Folgen für Apple.

Eine Subvention durch Mobilfunkprovider wird es wahrscheinlich nicht geben, da man dem „regulären“ iPod zu viel Konkurrenz bieten würde.  Das Smartphone offeriert viele interessante Features, die man bei heutigen Telefonen vermisst. Das Gerät Verbindet sich per GSM Bluetooth, sowie WLAn, bietet 4 GB bzw. 8 GB Flashspeicher, besitz ein Multi-Touch 3,5-Zoll-Bildschirm (320×480 Pixel ) sowie eine integrierte Digitalkamera mit 2 Megapixel Auflösung . Trotz  seiner vielen Features wird das Telefon keine Verbindung per UMTS herstellen können. Fraglich ist auch, wie mobile Anwendungen auf das Gerät portiert werden sollen, da derzeit noch kein Development Kit veröffentlich wurden.