Gestern musste ich feststellen, dass man in Korea ohne Businesscard nicht ueber leben kann – man quasi nicht existiert. Es ist ueblich, dass man seinem Gegenueber gleich bei der Begruessung seine Kontaktdaten aushaendigt. Gesten war ich auf einem typischen Networking-Event, welches von der Europaeischen Handelskammer veranstaltet wurde. Wie auf solchen Events (Firsttuesday, meetingPlus, visitenkartenparty etc) ueblich, werden interessante Personen zusammengefuehrt und Netzwerke gebildet. Sie sind die Pendants von OpenBC sowie asmallword ausserhalb der Matrix in der “Real World”. Man mag von solchen Veranstaltungen sagen was man will, fuer mich waren sie bisher jedoch immer nutzbringend. Es geht schliesslich nichts ueber “Vitamin-B”.
Nun stehe ich vor einem Dilemma! Mein zuverlaessiger Partner Laserline kann mir zwar asap Businesscards erstellen und ermoeglicht mir eine Abwicklung ueber das Internet, ich erhalte die lebensnotwendigen Kaertchen jedoch erst mit einem grossen Delay. Eine andere Moeglichkeit waeren iPrint oder VistaPint, von denen ich jedoch nicht weiss, wie lange eine Lieferung dauert und ob sich dies ueberhaupt rentiert. Ich werde mich wohl am Wochenende – auf der Suche nach einem geeigneten Copy-Shop – in den urbanen Dschungel schlagen muessen. Ansonsten existiere ich quasi nicht…
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Hi Phil,
Du machst doch ein Praktikum in Korea, oder habe ich das falsch verstanden? Laesst Dein Arbeitgeber keine Karten fuer Dich drucken? – Das war naemlich auch das Erste, was man mir nahegelegt hat: “Fuell das Formular zur Visitenkartenbestellung aus!”
Gruss
Florian
Moin,
schade, von dem Event habe ich nichts mitbekommen, naja, ein andermal.
Aber du hast zweifellos Recht! Ohne Business Card geht gar nichts. Vergiss nicht einen Koreaner deine Daten auf Hangul uebersetzen zu lassen. Die koreanische Rueckseite ist absolut obligatorisch!! (Und sieht verdammt cool aus
)
Was haeltst du davon, naechste Woche den Praktikantenstammtisch mal aus seinem Winterschlaf zu erwecken?
Gruesse
Daniel