Improved Reading | line by line as fast as you can
Mit README – Eine kleine Erklärung, warum Sie bewußter lesen sollten habe ich beim Essay Wetberb von Improve Reading eine vergünstigte Teilnahme an einem ihrer Seminare gewonnen. Am Wochenende habe ich mich nun intensiv mit meinen Lesegewohnheiten auseinandergesetzt und mein Verhalten grundlegend Optimiert. Erstaunlich wie langsam man liest – ich konnte meine Lesefähigkeit enorm steigern. Dies liegt sicher auch an der guten Strukturierung des Kurses. Theoretische Inhalte werden mit praktischen Übungen kombiniert. Das Gelernte wir umgehend anhand von Leseübungen trainiert. Mit einem Reading Accelaratos (den die Zitty leibevoll als Kreuzung zwischen Rechenschieber und Papierschneider bezeichnett) wird die neue Lesemethode immer wieder in atemraubender Geschwindigkeit geübt. Die wichtigsten Kursziele sind das Lesen in Sinngruppen sowie das Vermeiden von Rücksprüngen im Text. Im Kurs ist mir dies gut gelungen, ich hoffe jedoch, dass ich diese Fähigkeit zukünftig halten kann.
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Willkommen auf meiner Sammlung von Berichten, Tipps und Beiträgen, die mich tangieren. Mein Name ist Phil v. Sassen. Mehr zu meiner Person gibt es unter "
Und wie sind Deine Erfahrungen? Konntest Du Dein Lesen dauerhaft verbessern? Das wäre ein ziemliches Wunder, denn die Methode von “Improved Reading” und das Buch “Schneller Lesen” Wolfgang Schmitz ist dazu nicht geeignet. Ich bin leider auf das Seminar reingefallen und habe dort viel Geld verloren. Der Kurs bringt gar nichts, weil das hektische überfliegen, zu dem sie einen da zwingen, nichts moit Lesen zu tun hat. Man hat zwar in kurzer Zeit viele Wörter gesehen, sie dabei aber nicht verstanden. Ich fühle mich um mein Geld betrogen, aber das ist nunmal verloren. Wer schneller Lesen will, sollte die Finger von “Improved Reading”, “Photo Reading” und anderen angeblich tollen Methoden lassen und einfach ganz normal lesen. der Erfolg stellt sich dann von alleine ein. Wer behauptet, man müsse das Lesen ein zweites Mal lernen, der will Dein Geld und sonst gar nix.
@Dietmar: Glücklicherweise musste ich nur einen Bruchteil der Teilnehmergebühr zahlen, da ich den Essay Wetberb [1] von Improved Reading gewonnen hatte.
Es ist richtig, dass auf dem Seminar sehr geschickt erklärt wird, warum bestimmte Dinge Sinn machen. Besonders das Abschalten der “inneren Stimme” fällt mir nach wie vor sehr schwer. Mittlerweile lese ich auch wie früher und halte mich nicht an die Improved Reading Methode. Ich habe das Gefühl, dass ich Texte inhaltlich nicht erfasse, wenn ich mit hoher Geschwindigkeit über sie “brause …
[1] http://www.sassen.org/2005/12/04/readme-eine-kleine-erklaerung-warum-sie-bewusster-lesen-sollten/
Hallo! Ich möchte hier ganz offen als Trainer der Berliner Improved-Reading-Kurse sprechen und kurz darauf hinweisen, dass es einen interessanten wissenschaftlichen Fachartikel zu dem Thema gibt:
http://csep.psyc.memphis.edu/mcnamara/pdf/2001IEotSaBsSpeed.pdf
Dort werden zu Recht Schnelllesetechniken kritisiert, die auf ein Lesetempo von 1.000-10.000 WpM oder gar noch mehr abzielen. Erst ab 600 WpM – immerhin das Dreifache des durchschnittlichen Lesetempos – leidet das Verständnis. Die Möglichkeit, mehrere Wörter auf einmal zu lesen und das Lesetempo sinnvoll zu variieren, wird hingegen ausdrücklich bestätigt. Nur das wird in unserem Kurs vermittelt. Jeder Teilnehmer, der mit seiner erreichten Leistung nicht zufrieden ist, kann kostenfreie Auffrischungsveranstaltungen besuchen und sogar den Kurs selbst gratis wiederholen.
Hier einige relevante Zitate aus dem oben genannten Artikel, die unseren Ansatz bestätigen (eine ausführliche Beschreibung der Improved-Reading-Methode findet sich in dem Buch “Schneller lesen, besser verstehen” von Wolfgang Schmitz, erschienen 2008 im Rowohlt-Verlag):
“However, researchers have argued that eye anatomy constrains the perceptual span to approximately three words from the fixation point; and more specifically, 3-4 letter spaces to the left and 14 letter spaces
to the right of the center of an advanced reader`s fixation point (Rayner 1986). The physiological boundaries of the perceptual span imply that reading rates exceeding 600-800 wpm are physiologically impossible if
the reader is attempting to read all the words.”
Und weiter, gegen Ende:
“Although reading rates exceeding 600 wpm clearly impede comprehension, research has also indicated that many individuals read more slowly than necessary and that moderate increases in reading rate may improve comprehension. In addition, skilled readers show greater flexibility and efficiency by adjusting reading rate to their purpose and to the difficulty or familiarity with the material.”