Schon wieder ist viel Zeit verstrichen in der ich nicht zum Bloggen gekommen bin. Dies liegt an der Fülle von Ereignissen. Über meine Erlebnisse werde ich jeweils in einem separaten Eintag berichten. In der Gallery habe ich zu jedem Event ein Album angelegt, da dies für mich eine wunderbare Erinnerung wird und es mir später leichter fallen wird von meinen Impressionen zu berichten.
Videos from the Geekside
Anbei ein paar Eindrücke, welche ich in Seoul einfangen durfte.
Natürich freue ich mich über jeden Kommentar (das war deutlich, oder?)!
Hello Germany | MPG 14,1 MB
Nudelmann | MPG 13,7 MB
Magic Show | 40,9 MB
Magic Show | Grand Final 3,98 MB
Insadong | Mittendrin statt nur dabei
Da ich gestern Abend etwas müde war und keine Lust auf einen Blog-Eintrag verspürte, nehme ich mir nun etwas Zeit (hier in ist es gerade 06:40), um von meinem Ausflug nach Insadong zu berichten. Insadong ist eine typische koreanische Einkaufsstrasse, welche von kleinen Läden gesäumt wird. In den kleinen Gassen wimmelt es von Passanten und es herrscht emsiges Treiben, bei dem sich eine interessante Geräuschkulisse entwickelt. Als erstes stiessen wir auf einen Strassenmusiker, welche eine grosse Menschenmenge durch lustige Geschichten und Witze aufmunterte (ich verstand kein Wort, die Koreaner lachten jedoch schallend). Dem Klischee eines Touristen folgend (in Berlin mag ich dieses typische Verhalten gar nicht) zog ich meine Kamera und nahm das muntere Treiben auf. Da wir Europäer im Gegensatz zu den Koreanern ziemlich gross sind, stach ich deutlich aus der Gruppe der ca. zweihundert Koreaner heraus und der Künstler wurde auf mich aufmerksam. „A, hello where are you from?“ (sein Gitarre deutete auf mich) – „I am from Germany“ „A, Germany. I am from Munich†erwiederte der Künstler. Die kleinen Koreaner konnten sich vor Lachen nicht mehr halten (leider habe ich das Ende der Performanz nicht mehr aufgenommen). Nach diesem heiteren Ereignis schlenderten wir durch die engen Gassen, assen in einem Restaurant Bi Bim Bap und bestaunten das Treiben auf den Strassen. Vor einem kleinen Laden hatte sich eine Menschentraube gebildet und natürlich mussten wir stehen bleiben, um zu sehen, was es dort bestaunen gab. Im Schaufenster stand ein Koch, der kunstvoll Glasnudeln durch die Luft wirbelte. Dieser Anblick schien auch für die Koreaner etwas Besonderes zu sein. So verhielt es sich auch mit der “Magic-Show” an einem Sweets-Stand. In dieser drei-sprachigen Show – English/Korean/Japanese – erfährt der Zuschauer, wie Bonbons produziert werden: “Oh, wow clap your hands!”.
Ich war sehr beeindruckt und freute mich, dass ich in so kurzer Zeit so viele interessante Eindrücke sammeln konnte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ein weitere Highlights folgen würden. Nach der Besichtigung eines Gebäudes, welches verschiedene Designer beherbergt (vergleichbar mit dem Stilwerk) besuchten wir eine kleine Spielzeug-Ausstellung.
Als wir wieder auf der Strasse waren wurden wir von lauter Musik überrascht. Eine Gruppe traditionell gekleideter Personen zog durch die Strassen. Diese Gruppe führte zwischen den staunenden Menschen ein imposante Vorführung vor, die ich mit meiner Kamera eingefangen habe. Wenn jeder Tag so spannend verlaufen wird, dann wird es eine Menge zu berichten geben…
Mein erstes Mal | down on the streets
Habe den ersten Tag hinter mir und es gefällt mir sehr gut in Seoul (서울). Entgegen aller an mich gerichteten Warnungen, plage ich mich nicht mit einem Kulturschock. Naiv – wie ich bin (naiver Positivist stand ja auch in meinem Abibuch) – glaube ich, dass ich hier auch ohne Hilfe überleben könnte. Da meine Freundin bereits ein Jahr an der Yonsei University (liegt in Sinchon) (http://www.yonsei.ac.kr/eng/) studiert hat, kennt sie sich bestens aus und kann mir alles erklären und mich auf alle Eventualität vorbereiten.
Die Koreaner scheinen einem immer freundlich gesonnen zu sein und ich hoffe, dass mich mein Gefühl nicht täuscht und diese Freundlichkeit nur gespielt ist.
Ich konnte erste Eindrücke auf den Strassen gewinnen, da wir bereits zwei typische „Uni-Strassen“ erkundet haben. In diese uninahen Fussgängerzonen tumeln sich hunderte von Studenten auf der Suche nach Unterhaltung. Neben Shops, Strassenhändlern, Bars und Restaurant findet der Europäer auch ihm vollkommen Fremde Locations. So gibt es zum Beispiel so genannte DVD-Bars, in welchen sich die schüchternen Koreaner mit ihrer Freundin einen Kinofilm leihen können, um diesen auf einem Sofa sitzend gemeinsam zu gucken. Die Vorführung findet in kleinen Räumchen statt, wo man garantiert nicht von der neugierigen Verwandtschaft (Eltern) gestört wird. In Europa sind „Love Motels“ ebenfalls überflüssige. Diese Motels findet man in der nähe der Ausgehmeilen und dienen dem ungestörten Beisammensein von verliebten. Die Koreaner sind zwar herzlich zueinander und halten sehr schnell Händchen, einen öffentlichen Kuss konnte ich jedoch bei keinen dieser verklemmten Asiaten ausmachen…
LH 712 | Und schwubs bin ich in Asien
Uih, nun bin ich in Sued(!)-Korea angekommen und staune mit offenem Mund und grossen Augen. Der Flug verlief sehr angenehm und schon dort kam „Asienstimmung“ auf (wir Europäer wären klar in der Unterzahl). Zu Essen gab es Kimschi und Bulgugi. Diese Gerichte sind für den Koreaner, dass was für den Deutschen Currywurst mit Pommes darstellen (naja, mit dem feinen Unterschied, dass die koreanische Version wesentlich gesünder ist). Nach dem Essen kam es zu kleinen Tumulten vor den Restrooms, da alle Koreaner gleichzeitig versuchten Ihre Zähne zu säubern und diesen Vorgang – in Ermangelung eines freien WCs – bereits auf den Gängen begonnen.
Nach einem 10-Stunden-Flug (der Wind stand günstig und hat uns eine halbe Stunde geschenkt) konnte ich ohne Probleme einreisen. Das ist einfacher als eine Information in einem Berliner Bürgeramt zu erhalten und wird wesentlich freundlicher erledigt.
An Board Board des Flugzeuges gab es auch Internet, welches ich natürlich gleich ausprobieren musste. Leider verlief dieser Test nicht reibungslos und wurde von Fehlermeldungen begleitet. Schön, war jedoch, dass ich aus bei ca. 900 KMH hoch in den Wolken mit einem Techniker der Boing am Boden über dieses Problem chatten konnte. Wilkommen in der Zukunft…
Daehan Minguk | Es geht los….
So, heute geht es nun endgültig nach Süd(!)-Korea. Um 14:25 fliegen wir mit der LH nach FRA und dann um 18:00 nach ICN. Da es sich um einen Direktflug handelt werde ich nicht aus Dubai berichten können.
Die durchschnittliche Flugzeiten FRA – ICN beträgt 10,5 Stunden. Fliegen werden wir in einem Airbus A340-600. In meiner Klasse gibt es leider keine Steckdosen, daher werde ich mich mit dem Inflight Entertainment und dem neusten Mercedes-Benz Mixed Tape begnügen.
In Seoul sind es übrigens derzeit 32 °C.
Danke an Caro, Familie Geier und meinen Eltern für diese einmalige Möglichkeit!
Deutsche Blogger in Korea
Jo-bo-seo (Koreanisch = Hallo),
in zwei Tagen geht es zu Bosch nach Seoul. Ich freue mich sehr und bin gespannt wie ein Flitzebogen. Auf der Suche nach hilfreichen Informationen habe ich das Netz durchstöbert und viele interessante Sites und ein paar gute Blogs ausfindig machten können. Die Wichtigsten Links habe ich in meine del.icio.us Links aufgenommen. Anbei Blogs von Deutschen in Korea:
- Stefan in Korea
- nuku’s collage of life
- andre_in_korea
- Jokeeers Place
- Internship in South Korea
- Südkorea 2005
Natürlich werde auch ich direkt aus Seoul berichten,
An-nyong-hi-ka-seo (Auf Wiedersehen)
Mindmapping South Korea | Its time to get started
Es geht nichts über eine ordentliche Planung. Dies gilt auch für meine Praktikumszeit in Süd(!)-Korea, die ich in wenigen Tagen antreten werde. Wie so oft, habe ich die Befürchtung etwas zu vergessen. Um diese Gefahr zu beseitigen, habe ich mich für Mindmapping entschieden und hoffentlich alle wichtigen Dinge zusammengetragen. Als Software nutze ich die freie Mind-Mapping Software FreeMind, welche das einfache Erstellen von hilfreichen Mindmaps ermöglicht. Die Vorgehensweise mag zwar etwas kleinlich wirken, schützt jedoch vor Prblemen, die später nur mit viel Stress behoben werden können.
Daehan Minguk ich komme…
Danke Caro!


