Klick-Off: Eine Woche Facebook-Entzug

Phil v. Saassen / RTL Explosiv

Ich durfte mal wieder als “Experte” vor der Kamera stehen. Diesmal für Explosiv – Das Magazin (RTL) zum Thema Onlinesucht am Beispiel von Facebook. Im Bericht mit dem Titel “Klick-Off: Eine Woche Facebook-Entzug” wird eine junge Dame gezeigt, welche Ihr Leben komplett an Facebook ausrichtet. Anhand eines Experiments wird  gezeigt, welche Auswirkungen der Verlust des Zugangs zu Facebook nach sich zieht. Das Ergebnis scheint zumindest für die Protagonistin des Beitrags schwerwiegende Folgen nach sich zu ziehen.  Erschrecken, dass  ein Soziales Netzwerk einen so hohen Stellenwert im Leben einnehmen kann. Man muss in diesem Fall von Sucht und Entziehungserscheinungen sprechen. Die Parallelität zu “herkömmlichen”  Drogen wird sehr gut herausgearbeitet.

Auf der einen Seite hat das Experiment einen traurigen Charakter. Auf der anderen Seite steckt im Ergebnis sehr viel Wahrheit. Personen, denen es im Realleben an sozialen Bindungen mangelt finden in Sozialen Netzwerken vermeintlich einen  sozialen Ausgleich. Netzwerke gaukeln Nähe vor, befrieden die innere Neugier und machen den Alltag zu einem kurzweiligen Vergnügen. Labile Personen erkennen nicht, dass eine rein onlinebasierte soziale Bindung zu Bekannten, Freunden und der Familie einen persönlichen Kontakt nicht ersetzen kann. Erschrecken ist die Erkenntnis, der im Film gezeigten Frau, dass man in der Lage sein kann eine ganze Halbestunde zu telefonieren.

Ich selber nutze Soziale Netzwerke sowohl privat als auch beruflich sehr extensiv. Auf Twitter habe ich aktuell 430 Follower, auf XING 971 Kontakte, auf Facebook 881 “Freunde” und auf foursuqre sind es 187. Diese Zahlen sind sehr hoch, zumal auf den meisten Plattformen noch unbeantwortete Anfragen vorliegen, welchen ich bewusst nicht nachgehe. Ich halte nichts von einer automatisierten Annahme jedes Kontaktwunsches. So gut wie jede Person, mit der ich verbunden bin, habe ich schon einmal persönlich getroffen und kann mich zu ihr äußern. Meine Einschätzung zu  dieser Haltung habe ich in Experimentum Crusis bereits zum Ausdruck gebracht. Trotz dieser hohen Anzahl virtueller Kontakte, die ich gerne pflege, sorgen ich offline für einen entsprechenden Ausgleich, treffe mich gerne mit Freunden und bin durchaus ein geselliger Typ. Wie so oft im Leben kommt es auf eine gesunde Mischung an. Extreme schaden und generieren in den seltensten Fällen einen Mehrwert.

Soziale Netzwerke bieten sowohl im privaten wie auch im beruflichen Kontext enorme Vorteile. Als Geschäftsführer der TRIBAX GmbH nehme ich quasi eine Evangelisten Rolle für onlinebasierte Netzwerke ein und unterstreiche deren Vorteile unentwegt. TRIBAX hat mit seinem SAAS-Framework eine technische Lösung entwickelt, mit welcher eigenständig Soziale Netzwerke betrieben werden können. Das Kommunizieren und Interagieren mit Zielgruppen zählt hierbei zu einem der wichtigsten Aspekte. Diese Vorteile werden aufgrund der einseitigen Betrachtung der Thematik im Explosiv-Bericht komplett unterschlagen.

Es ist klar, dass man von einem Format, wie Explosiv, keine sachliche Berichterstattung erwarten kann. Boulevardjournalismus funktioniert nach ganz anderen Regeln. Es bleibt zu hoffen, dass das Experiment aus journalistischer Sicht überspitzt dargestellt wurde und das Opfer die Protagonistin des Experiments, nicht annähernd so abhängig ist, wie in dem Beitrag behauptet …

Update:
Mit meinem Beitrag wollte ich in keiner Weise die journalistische Integrität des Teams, welches den Beitrag  im Auftrag von RTL erarbeitet hat, in Abrede stellen. Ich stand heute noch einmal mit der Redakteurin des Beitrags in Kontakt.  Es scheint als sei das Experiment tatsächlich so verlaufen, wie es der Beitrag darstellt.

Mind Games

Running Excuses

Casey Neistat’s beschreibt in seinem Kurzfilm die Psychologie des Laufen. Drei Wochen seines Trainings für den New York Marathon nahm Casey mit einer kleinen HD-Cam auf. Der Film zeigt in beeindruckender Form, mit welchen Mitteln der Geist den Körper vor den Anstrengung des Laufens zu schützen versucht. Ausreden gibt es immer – es ist zu kalt, es gibt Wichtiges zu erledigen, man möchte Zeit mit Freunden verbringen …

Jeder Läufer kennt dieses Problem.  Besonders hart sind die ersten Wochen des Trainings, welche wenig Spaß bereiten und Körper wie Geist vor eine harte Herausforderung stellen. Erst nach dieser schmerzhaften Zeit stellt sich der Körper auf die Anstrengung ein und beglückt den Läufer mit körpereigenen Drogen.

Wenn diese Hürde jedoch genommen ist, dann möchte man nicht mehr als die Schuhe anzuziehen und laufen!

Video: Mind Games

Who let this dogs out?

Wer wünscht sich nicht einen treuen Begleiter, der nicht nur süß und anhänglich sondern auch zuvorkommend und hilfreich daherkommt?Der drollige Jack Russell Terrier Jesse zeigt, was ich meine.

Video: Useful Dog Tricks performed by Jesse

Da sollte sich AIBO mal ein paar Tricks abschauen …

Netzwerke – Privatsphaere im Internet

Bereits vor Wochen durfte ich dem ZDF Morgenmagazin zum Thema Privatsphäre im Web und mobilen Internet Rede und Antwort stehen. Bei unserem zweieinhalbstündigen Dreh habe ich meine Vorstellung eines bedachten Umgangs mit privaten Daten dargelegt. Herausgekommen ist ein knapp drei minütiger Bericht, der versucht die komplexe Thematik einem breiten Publikum vorzustellen1.

Video: Netzwerke – Privatsphäre im Internet2

Mein Umgang mit privaten Daten ist recht offen. Ich blogge auf unterschiedlichen Webseiten, twittere, bin recht aktiv auf Facebook und nutze die Location Based Services friendticker und foursquare. Bis auf mein Geburtstag und meinen Beziehungsstatus publiziere ich so gut, wie alle Daten zu meiner Person mehr oder weniger offen im Netz.

Aufgrund der Kürze des Berichts konnte das Gespräch nur sehr minimalistisch übernommen werden. Meine Aussagen werden ihrer grundsätzlichen Intention zwar nicht beraubt, die Komplexität und tiefe des Interviews kann in drei Minuten jedoch nicht wiedergespiegelt werden. Aus diesem Grund werde ich meine Meinung und im speziellen meinen Umgang mit der Thematik anbei näher erläutern.

Dank der jüngsten Aktivitäten von Google Streetview und des Sommerlochs wird die Debatte um den persönlichen Datenschutz derzeit heiß diskutiert. Vielfach wird die Thematik jedoch zu voreingenommen und wenig reflektiert betrachtet. Es ist leicht neue innovative Dienste zu verteufeln und auf die mit der Nutzung verbundene Datenschutzproblematik hinzuweisen. Schwieriger ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Diensten und ihrem Charakter.

Ich lebe in dem Glauben, dass man soziale Netzwerke und mobile Diente nutzen kann ohne sich zwangsläufig datenschutzrechtlichen Gefahren auszusetzen. Wichtig ist die bedachte Nutzung und das genaue Konfigurieren der jeweiligen Plattformen.

Vor geraumer Zeit habe ich mit einer Bekannten ein kleines Experiment durchgeführt. Nachdem sie kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen hatte, dass ich einen Blog schreibe und im Netz aktiv bin. Hielt sie mir eine Standpauke zum Thema Privatsphäre. Ich hörte mir ihre durchaus richtigen Argumente an und bot ihr an, ein Profil zu ihrer Person anhand im Netz publizierter Daten zu erstellen, um auf diesem Weg zu zeigen, dass sie bedenklichere Daten im Netz streut als ich. Am gleichen Abend erhielt sie folgende Daten, die ich online gefuden hatte: sie lebt in Berlin, sie ist 28 Jahre alt, sie ist 170 cm groß, sie ist Single, sie ist aktive Raucherin, trinkt viel Alkohol, sie hat ein inniges Verhältnis zu ihrem Vater (kann jedoch auch gut mit ihm streiten), sie besitzt ein abgeschlossenes Hochschulstudium, sie geht gerne feiern und besucht gerne unterschiedliche “Promi-Events”.  Darüberhinaus konnte ich ein sehr detailliertes Profil ihrer Vorlieben hinsichtlich Musik, Fernsehen und Bücher erstellen. In Summe ein qualitativ wie quantitativ hochwertiges Profil, nach dem sich Adress- und Datenhändler  die Finger lecken. Genau hier liegt das Problem. Die junge Dame lebt in dem Glauben keine Datenspur im Netz zu hinterlassen.

Wenn man  ”Phil v. Sassen” in Google eingibt, erhält man derzeit ungefähr 764.000 Ergebnisse. Unter den ersten Ergebnissen finden sich dieser Blog, Links zu sozialen Netzwerken, unterschiedliche Interviews zu meiner Person und Blogs, welche von mir kommentiert wurden.  Wenn man diese Suchergebnisse analysiert und ein Profil erstellt, dann erhält man eine ganze Reihe von Informationen zu mir. Diese Informationen sind teilweise privat und sensitiv. Dieses Umstandes bin ich mir sehr bewusst. insgesamt ergibt sich jedoch ein geschlossenes positives Bild.

Ich glaube, dass mein offener Umgang mit privaten Informationen nicht gefährlicher ist, als der Umgang von “Normalbürgern”, welche unwissend Daten auf unterschiedlichen Ebenen “verteilen”. Dies geschieht vor allem ohne jegliche Kontrolle.

Offline werden sensitive Daten gerne per Gewinnspiel, Umfrage sowie Rabatt-Karten à la Payback (Loyalty Partner), DeutschlandCard und Co. bereitwillig unters Volk gebracht. Ein Aufschrei bleibt hierbei aus.

Ja, digitale Daten sind sehr einfach mit Hilfe von CRM-Datenbanken auswertbar und können sehr einfach für Informations- und Marketingmaßnahmen genutzt werden. Bei analogen Daten ist dies jedoch in keiner Weise anders. Es ist naiv zu glauben, dass eine digitale Abstinenz zu einem höheren persönlichem Datenschutz führt.  Unternehmen wie Schober (5,5 Millionen Firmenadressen mit 100 Millionen Zusatzinformationen und 50 Millionen Privatadressen) können analoge Daten sehr einfach digital zur Verfügung stellen und Verdienen hiermit Milliarden.

Durch meine eigenständige Publikation kann ich Informationen, die so oder so über mich im Internet verbreitet werden zumindest teilweise positiv Fluten, Kommentieren bzw. aus Suchmaschinen herausschwemmen.

Ich kann und möchte nicht mehr auf meine digitalen Freiheiten verzichten und bin durchaus bereit hierfür einen Teil meiner Privatsphaere zu opfern. Ob, dies der richtige Weg ist, muss jeder für sich selber ergründen. Ich werde ihn jedoch weiter bestreiten …

  1. Der durchschnittliche ZDF-Zuschauer zählt ja bekanntlich nicht zu den Digital Natives []
  2. Man verzeihe mir meinen “Bad Hair Day” []

Ben Davis mein persönlicher Held

Laut Wikipedia ist ein Held “eine Person mit besonders herausragenden Fähigkeitenoder Eigenschaften, die sie zu besonders hervorragenden Leistungen, sog.Heldentaten, treibt”. Ben Davis ist eine solche Person, zumindest für mich. Im Januar 2009 fasste er einen Entschluss, der sein Leben radikal änderte. Damals wog er 180 Kilo, lebte ungesund und trieb keinen Sport. Seine Großmutter fragte ihn, ob er Spaß am Leben hätte und Bens Gefühlswelt geriet aus den Fugen.

Achtzehn Monaten später und 5o Kilo weniger am Körper hat sich Bens Leben dank seines eisernen Willens und intensivem Training um 180 Grad gedreht. Um sein ehrgeiziges Ziel nicht aus den Augen zu verlieren dokumentiert Ben seine Erfolge in einem kurzweiligen Blog, der sein Projekt zu einem gewissen Ruhm verholfen hat.

Video: My 120 pound journey

Leider war ich in meiner Vorbereitung zum Berlin Marathon nicht so konsequent, wie Ben und habe, trotz Anmeldung und Startnummer, meine Teilnahme kurzfristig ausgelassen. Es gibt Schlachten, in die man zieht, obwohl man weiß, dass ein Sieg aussichtslos ist. Manchmal ist es jedoch vernünftig gesunden Menschenverstand walten zu lassen.

Zwar habe ich sechs Wochen auf Alkohol verzichtet und mich bewusster ernährt, ich kam jedoch zu wenig zum Training. Je näher der Termin des Berlin Marathons rückte, desto nervöser wurde ich. Im Vorfeld hatte ich in meinem privaten Umfeld über die Teilnahme am Lauf mehrfach informiert, um den psychologischen Druck zu erhöhen. Leider half dies nicht …

Auf  der einen Seite fand ich meine Entscheidung richtig auf der anderen Seite war ich ziemlich traurig, dass ich nicht doch noch gelaufen bin. Naja, was soll ich machen? Wie ein guter Freund sagt: “Der Drops ist gelutscht“.

Um mein schlechtes Gewissen zu befriedigen und mich zu läutern werde ich in den kommenden Wochen die Detox-Diät fortsetzen, zusätzlich auf Coffein verzichten und mich sportlichen Herausforderungen stellen. Neben dem regelmäßigen Laufen werde ich die “the entrepreneurial minded runners group” reaktivieren und mich folgenden Challenges stellen:

Wie Ben, werde ich den Fortschritt meines Projekts blogtechnisch begleiten und freue mich auf Anregungen, Fragen und Kritik in den Kommentaren.

AIBO in Action

Der Beagle ist ein fröhlicher und bewegungsfreudiger Hund. Sein Wesen ist liebenswürdig und aufgeweckt, ohne Anzeichen von Angriffslust oder Ängstlichkeit; bei der Jagd beweist er Zähigkeit und Zielstrebigkeit.

Beagles sind Meutehunde und damit ausgesprochene Rudeltiere. Sie benötigen die Gesellschaft anderer Hunde oder vertrauter Menschen. Wie alle Bracken haben sie eine hervorragende Nase. Sie sind bis ins 20. Jahrhundert hauptsächlich für die Jagd in der Meute gezüchtet worden und brauchen daher viel Auslauf und Bewegung.”

(Quelle: Wiipedia)

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Interterview mit intervu

Gestern kam der erste Streich, Doch der zweite folgt sogleich. Nach dem Interview bei berlin.de habe ich heute intervu ein paar Fragen beantwortet.

Wer sind Sie und was machen Sie?
Ich bin ein sturmfester und erdverwachsener Niedersachse mit hanseatischem Einschlag, den es – wie viele andere auch – nach Berlin verschlagen hat. In die Hauptstadt habe ich mich umgehend über beide Ohren verliebt.

Ich bin Geschäftsführer der TRIBAX GmbH. TRIBAX ist Dienstleister für die strategische Planung, den Aufbau und Betrieb von Kommunikations-Plattformen und Full-Service-Provider eines modularen Social Media Frameworks. Darüber hinaus berät TRIBAX Kunden bei der strategischen Implementierung von Social Media in allen relevanten Unternehmensbereichen.

In meiner Freizeit schreibe ich die “Tales from the Geekside” (sassen.org), laufe leidenschaftlich gern und mache die Nacht bei House-Klängen zum Tag – Carpe Noctem!

Mahr zu meiner Person gibt es hier.

Welches ist Ihr Lieblingstier und warum?
Mein kleiner Beagle und bester Freund AIBO. Ein fröhlicher Kamerad mit einem liebenswürdigen Wesen, der junge Damen in Verzückung versetzt …

Was war das letzte Buch, das Sie gelesen haben?
Born to Run von Christopher McDougall. Ein motivierendes, inspirierendes Werk über den Charakter des Laufens.

Gibt es etwas in Ihrem Leben, das Sie bereuen?
Bereue nicht was Du getan hast sondern was Du nicht getan hast!

In welcher Fernsehsendung wären Sie gerne einmal Gast?
Auf jeden Fall bei Entourage. Vincent Chase und sein Gefolge sind grandios. Gerne würde ich mit Zyniker Ari Gold Hollywood aufmischen.

“You can have it if you want to live in Agora f**king hills, and go to group therapy, but if you want a Beverly Hills mansion, a country club membership, and nine weeks a year in a Tuscan villa, then I’m gonna need to take a call when it comes in at noon on a motherf**king Wednesday.”

Was war Ihre erste Platte/CD?
Dies dürfte ein Kinderhörspiel gewesen sein.

Die Alben, die mich seit meiner Teenagerzeit am meisten beeinflusst haben waren Use Your Illusion I & II von Guns N’ Roses. Ich bin inoffizieller Weltrekordhalter im “Sweet child o mine Dauerhören”. 1992 war ich auf dem Konzert meiner “Helden” und habe mich dreimal richtig geärgert, dass die Welttourneen kurzfristig abgesagt wurden.

Heute bin ich bin ein bedingungsloser House-Fan (Vocal, French, Gospel) und lege leidenschaftlich gerne 130 BPM auf.

Welchen Film haben Sie zuletzt gesehen?
Brooklyn’s Finest (Gesetz der Straße). Ein packender Cop-Thriller mit Richard Gere, Ethan Hawke, Wesley Snipes und Don Cheadle. Der Film ist eine authentische Milieustudie der Straßen von East Brooklyn und dem vergeblichen Kampf der Cops gegen das organisierte Verbrechen.

Freunde von The Departed (BTW: das Original “Infernal Affairs” ist noch viel besser) oder Trainig Day werden diesen Streifen lieben.

Wen oder was würden Sie retten wenn Ihr Haus brennt?
Feuer ist ein lebendiges Ding … es atmet, es frisst und es hasst …

Frauen und Kinder zuerst! Danach würde ich meinen Laptop schnappen und mich heldenhaft durch die Flammen schlagen.

Wie oft sind Sie durch die Führerscheinprüfung gefallen?
Ein langes Thema … ich besitze keinen Führerschein. Die Geschichte gebe ich gerne bei einer Runde Bier zum Besten.

Auf welches Kleidungsstück könne Sie am wenigsten verzichten?
Eigentlich ist mein Kleidungsstil klassisch: Halbschuh/Hose/Sakko. Mein Lieblingsstück ist jedoch ein grauer Hoodie meines Lacrosse Vereins mit der Aufschrift Victoria Lacrosse.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Steppke habe ich mit Freunden vier LKW-Ladungen Erde zum Umbau der Terrasse meiner Eltern befördert. Da lernt man bereits in jungen Jahren, was ehrliche Arbeit ist.

Später folgten Gartenarbeit und EDV-Dienstleistungen.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Damals habe ich mein Geld in die Optimierung der Leistung meiner Rechner gesteckt.

Für Pen-&-Paper-Rollenspiel ist auch viel Geld über die Ladentheke gegangen.
Ich möchte auch interviewt werden Ich möchte jemand anderen interviewen lassen

Mehr zu meiner Person gibt es in folgenden Artikeln:

berlin.de | 10 Fragen an …

Im Rahmen der Interview-Reihe “10 Fragen an …” gibt berlin.de einen kleinen Einblick in die Berliner Webszene. Auch TRIBAX stand Rede und Antwort.

1. Berlin gilt als Startup-Hochburg – Wie erklären Sie sich diesen Trend?

Berlin ist eine äußerst attraktive internationale Stadt im Herzen Europas. Wie keine andere Stadt bietet sie ein riesiges Angebot aus Kunst, Kultur und Entertainment für Groß und Klein. Jeden Tag gibt es Neues zu entdecken. Das reichhaltige Angebot gepaart mit niedrigen Lebensunterhaltskosten macht Berlin zu einem idealen Gründungsstandort.

2. Inwieweit beeinflusst die Atmosphäre der Stadt Ihre Arbeit hier?

Berlin bietet jungen Unternehmern unterschiedliche engmaschige Netzwerke. Diese helfen enorm bei der Realisierung von Projekten und der Bildung strategischer Kooperationen. Die Dichte an innovativen Startups befruchtet die Berliner Szene enorm. Hierbei entwickelt sich keine Ellenbogenmentalität sondern ein partnerschaftliches Miteinander.

3. Ihr persönlicher Lieblingshotspot in der Stadt? Wo halten Sie sich gern auf?

Der Mauerpark in Prenzlauer Berg ist definitiv einer meiner Hotspots. Zu meinen persönlichen Highlights gehört Bearpit Karaoke von und mit Joe Hatchiban, welche man sich nicht entgehen lassen sollte. Kulinarisch verschlägt es mich oft ins “The Bird” am Falkplatz auf eines der besten Rib-Eye-Steaks der Stadt.

4. Können Sie die Geschäftsidee, die hinter Tribax.de steht, in drei Sätzen beschreiben?

TRIBAX ist Dienstleister für die strategische Planung, den Aufbau und Betrieb von Kommunikations-Plattformen und Full-Service-Provider eines modularen Social Media Frameworks. Darüber hinaus berät TRIBAX Kunden bei der strategischen Implementierung von Social Media in allen relevanten Unternehmensbereichen.

5. Wie groß ist Ihr Team?

Momentan beschäftigt die TRIBAX GmbH 10 Personen. Daneben können wir auf ein Netzwerk von Freelancern zurückgreifen, die uns projektbasiert unterstützen.
In den Bereichen Development, Marketing sowie bei der redaktionellen Arbeit suchen wir derzeit Unterstützung und freuen uns auf Bewerbungen unter jobs@tribax.com.

6. Spüren Sie die Wirtschaftskrise? Wie ist die Lage?

Von der Monetarisierung unserer kostenlosen PlattformMyTRIBAX.com hatten wir uns mehr erwartet. Der Fokus liegt heute jedoch auf individuellen White-Label-Lösungen, welche als Kundenbindungsinstrumente oder Intranet-Lösung zum Einsatz kommen. Hierbei spielt die strategische Beratung eine entscheidende Rolle. Nur wenn Social Media gelebt wird, kann man es langfristig erfolgreich im B2B-Umfeld positiv für sich nutzen.

7. Stichwort Marketing: Was unternehmen Sie, um Tribax.de noch bekannter zu machen?

Wie bereits beschrieben, ist Networking ein sehr effektives Mittel zur Steigerung des Bekanntheitsgrads. Ich persönlich gehe gerne auf die unterschiedlichen Berliner Netzwerk-Veranstaltungen. Oft bringt die “Macht des gesuchten Zufalls” die besten Ergebnisse.

8. Nutzen Sie Tools wie Social Networks oder Twitter, um Marketing zu machen? Wenn ja wie?

Natürlich gehört Social Networks, Twitter, Blogs und Co. zu unserem täglichen Handwerkzeug. Diese innovativen Kommunikationskanäle nutzen, um mit unseren Kunden in einen Dialog zu treten und sie über TRIBAX auf dem Laufenden zu halten. In Kundenprojekten gliedern wir diese Kanäle strategisch ein, um unseren Kunden eine höchstmögliche Bindung zu Ihren Zielgruppen (Mitarbeiter, Kunden, Partnern) zu bieten.

9. Wenn Sie jungen Gründerinnen und Gründern einen Tipp geben könnten, welcher wäre das?

Gerne zitiere ich an dieser Stelle das “Prinzip Garage” von HP und seine Grundwerte:

  • Geh davon aus, dass du die Welt verändern kannst.
  • Arbeite schnell – ganz egal, wann.
  • Bleib flexibel: arbeite allein oder im Team – je nach Situation.
  • Teile mit Deinen Kollegen: Arbeitsmittel, Ideen, Probleme.
  • Keine Machtspiele. Keine Bürokratie. (Diese passen nicht in eine Garage.)
  • Radikal neue Ideen sind zumeist gute Ideen.
  • Liefere jeden Tag neue Ergebnisse. Nur wenn sie überzeugend sind, verlassen sie die Garage.
  • Denke immer daran: Es ist der Kunde, der entscheidet, ob Du gute Arbeit leistest.
  • Und vergiss nie: Gemeinsam können wir alles schaffen.
  • Sei erfinderisch.

10. Ihr Tipp für den Internettrend 2010?

Location Based Services (LBS), welche bereits im Jahr 2000 als innovativer Trend hochgejubelt wurden, erfreuen sich heute einer großen Beliebtheit. Damals fehlte es an entsprechenden Endgeräten und mobilen Flatrates. Dies hat sich grundlegend geändert. Foursquare, Gowala und die Berliner „Jungs“ von friendticker haben diesen Trend erkannt und bieten innovative mobile Services. Gemessen an den Anfragen, die uns erreichen, stellen wir einen Wandel des Internets als reines Informationsmediums zu einem Beziehungsmedium fest. Das was große Soziale Netzwerke erfolgreich macht, führt auch in themenspezifischen Nischen-Netzwerken sowie professionellen Business-Plattformen zu Erfolg.

Quelle: berlin.de

Mehr zu meiner Person gibt es in folgenden Artikeln:

Ich habs habs getan zum allerersten Mal!

Braveheartbattle 2010 Logo

Entscheidungen sind nicht immer rational. So war es auch bei meiner Entscheidung, mich um eime Wildcard bei Achim-Achilles für dem BraveheartBattle 2010 zu bewerben. Dank meines gelungenen Halloween-Outfits und marzialischer Pose, wurde ich auserwählt durch die Hölle zu gehen. Damals war mir gar nicht klar, worauf ich mich einließ.

Doch was ist der BraveheartBattle eigentlich?

Der BraveheartBattle ist ein Fun-Lauf der in Anlehnung an die britischen  Tough Guy Competition ausgerichtet wird. Hierbei gilt es die 18 KM lange Strecke (GPS-Messung 20 KM) nebst etlicher Hindernisse in kürzester Zeit hinter sich zu bringen.

Video: Braveheart Battle 2010 (ZDF)

Folgende Hindernisse galt es beim BraveheartBattle zu überwinden:

  1. Schäferswand „Brave Wall”: Ein höllisch hohes Kletterhindernis (6 Meter) eröffnet den Parcours und macht die Bravehearts sogar insgesamt vier Mal schwindelig.
  2. Direkt danach zwingt der „Creep Trench” der Wach- und Schließgesellschaft Weingärtner die Läufer für 50 Meter auf die Knie…
  3. Schweißtreibend geht es weiter durch das Kombi-Kriech- und Kletterhindernis „Hell Pipes”/Seger-Tunnel, das den Läufern ein ständiges „Auf und Nieder” beschert
  4. Das Stufenhindernis „Step Peel”/Bruckmüller Krais-Stufen bringt die Bravehearts dem Himmel entgegen – und dem Sieg ein Stückchen näher
  5. Nach eine längeren Strecke an der Lauer entlang, auf der die Läufer Tempo machen können, müssen sie den Fluss über die „Soapy Ropes” von Sponsor Bürotrechnik Höchemer überqueren – wer hier abrutscht, holt sich mehr als nur nasse Füße. Die Strecke wird nun auf der anderen Flussseite ohne weitere Hindernisse zurückgelaufen – nur unterbrochen von einer Verpflegungsstation von Obst Schmitt, Reichenbach, mit Wasser, Obst und isotonischen Getränken. Am Ende dieser Etappe müssen die Läufer die Hindernisse 3, 2 und 1 noch einmal bewältigen.
  6. Mit einem „Riverdance” – Tanz über den Fluss – geht es weiter bei Station Nummer sechs: Nur wer über innere Balance verfügt, kommt trocken über die rutschige Dünisch-Brücke, direkt gefolgt von den
  7. „Straw Hump” Swinger-Barrikaden: Münnerstadts „rote Meile” am Haus Nummer 6 besteht aus mehreren Strohballen in verschiedener Höhe
  8. Bevor sich die Bravehearts wieder bei einer langen, geraden und Hindernis-freien Strecke erholen können, kommen sie zum „Hoop Tomb” von Sponsor Reifen Müller – sein Name lässt ahnen, woraus das „Knochenbrecher”-Hindernis gemacht ist
  9. Eine echte Herausforderung wird der extrem anstrengende Quad-Schwarz-Graben, auch „Death Valley” genannt, bei dem es durch einen unwegsamen Hohlweg 3,5 Kilometer bergauf geht
  10. Zum Abkühlen dürfen die Bravehearts danach durch die „Sludge Zone” von SiTec Wendel 50 Meter durch den Schlamm kriechen…
  11. Ein weiteres „Straw Hump” Strohhindernis, die Reichenbacher Barrikaden, errichtet von der Reichenbacher Dorfjugend, wartet auf die Läufer, bevor es durch den Reichenbacher Schlammsee geht:
  12. Das „Loch Ness” ist nur für Schwimmer geeignet und bietet Mitte März sicher keine angenehmen Badetemperaturen. Das Hindernis wird von den Fischfreunden aus Reichenbach betreut
  13. Bei der Outdoor-Extrem-Steigung „Hamburger Hill” auf 380 Höhenmeter quer durch den Wald wird es den Bravehearts sicher schnell wieder warm werden – aber vielleicht dem ein oder anderen schon die Kondition ausgehen
  14. Mit der Bad Kissinger Höhe wird den Läufern mit Sicherheit „ein königliches Vergnügen” bereitet. Hier verteilt der Slalomparcours „Iron Curtain” leichte elektrische Schläge an unvorsichtige Läufer
  15. Wenn es dann zurück nach Münnerstadt geht, müssen als erneutes Schlammhindernis die „Funk Holes” der Gessner-Gräben durchquert werden

Durch die Wiederholung einzelner Hindernisse mussten insgesamt  33 Hindernisse bewältigt werden.

Was war das Schlimmste am Braveheart Battle?

  • Kälte:
    Die eisigen 3° Grad der Flussläufe, vor denen ich anfangs am meisten Respekt hatte, waren relativ unspektakulär, da ich nur mit Sportschuhen, Hose und einem Lacrosse Jersey bekleidet war. Diese Taktik hat mich über den Lauf gerettet, da ich nicht mit schweren, nassen Klamotten kämpfen musste. Die fehlende Wärme durch die Kleidung wurde durch die eigene Körpertemperatur ausgeglichen.
  • Matsch.
    Die gesamte  Strecke wurde aufgrund des tauenden Schnees zur Rutschpartie. Teilweise lief man auf der Stelle, da die Schuhe keinen Halt im Morast fanden und man nur sehr schwer Balance fand.
  • Steigungen
    Die Steigungen stellten meine Beine vor eine ungewohnte Belastungsprobe. Dieses Hindernis konnte man nur im Schneckentempo absolvieren und dürfte ein Grund meines Muskelkaters sein.
  • Kriechstrecken:
    Auch, wenn man als Läufer meist nur die Beine einsetzt, waren die Kriechstrecken relativ einfach zu überwinden. Zwar haben diese Hindernisse für etliche Hämatom gesorgt, diese waren jedoch während des Laufs, aufgrund des Adrenalins, kaum zu spüren. Problematisch war jedoch die Kälte des durchgefrorenen Bodens.
  • Schlammhindernis:
    Die 2,5 Meter tiefen Baggerlöcher hätte ich ohne die Hilfe meiner Mitläufern nicht überwinden können. Die Ränder der „Funk Holes” waren sehr stark aufgeweicht und boten keinen Halt
  • Kombi-Kriech- und Kletterhindernisse:
    Neben den Reifen waren die Kombi-Kriech- und Kletterhindernis die härteste Herausforderung. Im ersten Anlauf waren sie problemlos so absolvieren. Da die Kriech-Tunnel sich jedoch mit Säcken voller Rollsplitt abwechselten, waren diese im zweiten und dritten Anlauf mit kleinen Steinchen gefüllt, welche meine Knie aufreiben und zum bluten brachten.

Nach 2 Stunden, 46 Minuten und 32 Sekunden habe ich den BravehartBattle bei einer Körpertemperatur von 29,6° hinter mir gelassen. Mein Körper wurde mit Hämatomen übersät und meine  Knie wurden aufgerieben und blutig gescheuert.
Dank der Notfallversorgung durch das Rote Kreuz wurde mir schnell wieder warm und meine Verletzungen fachmännisch versorgt.

Fazit
Für mich war der BraveheartBattle eine spannende Herausforderung, die mir die Grenzen meines Körpers gezeigt hat. Im Vergleich zu einem Marathon ist die psychische Belastung, zumindest für mich, geringer. Man hat quasi gar keine Zeit, um über die Schmerzen und ein Aufgeben nachzudenken.
Bei einem Marathon ist dies ganz anders. Jeder Läufer kennt die seelische Qual, die bei Kilometer 33 einsetzt. Körperlich sind BravehartBattle und Marathon auch nicht vergleichbar. Beim Fun-Lauf wird der Körper ganzheitlich beansprucht. Bei einem Marathon ist es “nur” die Beinmuskulatur.

Ich persönlich hatte sehr viel Spaß und werde den einen oder anderen Fun-Lauf bei meiner Jahresplanung berücksichtigen. Wie beim Marathon, von dem man sagt, dass Läufer nach dem ersten 42,21 Kilometern süchtig sind und weitere Marathon-Läufe absolvieren, scheint es auch mit Tough Guy Competitions zu sein. Ich habe, im wahrsten Sinne des Wortes, Blut geleckt und werde wieder antreten …

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Besten Dank an Hans-Joachim “Hajo” Schumacher aka Achim-Achilles und das PAS-Team!

Berichte:

Bilder:

Videos:

Weitere Strongman- / Fun-Läufe:

Mom, Dad, I would thank you from the bottom of my heart, but for you my heart has no bottom.

Mom, Dad, I would thank you from the bottom of my heart, but for you my heart has no bottom.

Es gibt Momente, die kann man nicht beschreiben. Sie überwältigen einen und sorgen für unbeschreibliche Emotionen. In der vergangenen Woche hatte ich einen solchen seltenen Moment.

Lucky Beagle AIBO

Wie in meinem Artikel “Fühle mich hundeelend …” beschrieben, habe ich eine neue Heimat für meinen Kleenen suchen müssen, da mir aufgrund von Bellen die Erlaubnis einen Hund halten zu dürfen von meinem Vermieter entzogen wurde.

Folgende Mail hat mir meine Mutter in der vergangenen Woche gesendet:

Aibo (sirex von helle berge beagles berlin) hat ein neues zuhause !!!!

er bleibt bei oma und opa

Das ist schwach ausgesagt!

als eltern des besitzers haben wir aibo zunächst in unsere obhut genommen. phil konnte ihn ja nicht weiter behalten (wir hatten bereits vier cockermädchen), wollten nach dem tod unserer kleinen funny keinen hund mehr haben…

aibo hat sich hier gut eingelebt ,bellt nicht und gehorcht auf`s wort ,tobt mit uns im garten, und er dankt es uns so sehr

wir haben viele anfragen zur vermittlung des hundes erhalten [...] Und konnten es nicht mehr : er ist uns zu sehr ans herz gewachsen, aibo….unser vierbeiniges enkelkind bleibt bei uns !!!!!!!!!!!!!

wir hoffen, dass auch die anderen´ beagle in not ´ein solch liebes, neues zuhause bekommen.

Ich möchte mich an dieser Stelle gang herzlich bei Thomas Warnecke und dem Team von Beagle-in-Not (Herrn Seffers) für die Ratschläge und die Hilfe bei der Suche nach einer Lösung bedanken!

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