AIBO

Blog von Beagle AIBO.

poor dog | AIBO ist krank

Seit Freitag geht es AIBO schlecht. Der “Kleene” hat sich mehrfach erbrochen. Futter und Wasser hat er seit drei Tagen nicht zu sich genommen. Am Wochenende musste AIBO oft zittern und hat sich gekrümmt. Anscheinend hatte er sehr starke Schmerzen. Heute morgen war Caro mit AIBO beim Tierarzt. Eine erste Untersuchung brachte keinen eindeutigen Befund. Ein Kontrastmittel wurde AIBO gespritzt, welches sich im Laufe des Tages im Körper verteilen sollte. Gegen 17:30 war ich erneut beim Tierarzt. Aibo wurde abgetastet und zweimal geröngt (man, hatte der Kleine Angst). Die Ärzte befürchteten, dass AIBO einen Splitter im Körper habe. Glücklicherweise waren auf den Bildern keine Knochensplitter oder andere Fremdkörper zu sehen. Nach einer Spritze und der Einnahme von “leckerem” Parafinöl (ursprünglich ein Brennstoff für Öllampen) konnten wir den Heimweg antreten. Unsere Angst vor einer OP wurde glücklicherweise nicht Realität. Nun muss AIBO regelmässig bitteres Öl zu sich nehmen und soll Sauerkraut essen (leider nimmt er das leckere Kraut jedoch nicht an).

Morgen werde ich den Tierarzt erneut aufsuchen. Wir hoffen, dass es AIBO dann besser geht und er sein Geschäft ohne Probleme erledigen kann.

Beastly weather in Sofia

Ich bin wieder in Sofia. Nach meiner heutigen letzten Runde mit AIBO bin ich mehr als durchnässt. Meine britische Wachsjacke leistet zwar gute Dienste es regnet jedoch in Strömen. Anscheinend hat der Sturm, der in Ungarn gewütet hat, Regen nach Bulgarien gebracht. Das wunderbare Wetter der letzten Woche ist gewichen. Als Zugabe wurden Caro und ich von einer Diarrhoe heimgesucht. Das „Stahlmagenprinzip“ hat uns leider nicht geholfen. Unsere europäischen Wohlstandsmägen müssen sich wohl erst an die lokalen Verhältnisse gewöhnen.

Der Gang mit dem kleinen „Kameraden“ wird nicht nur durch die miesen Wetterverhältnisse sondern auch durch marodierende Strassenköter erschwert. Es scheint als würden in dieser Stadt mehr Hunde als Homo Sapiens „leben“. Ich könnte mich bei dem Lärm auch nicht auf das „Wesentliche“ konzentrieren.

Der Hotelportier sollte Recht behalten – „Be carefull. They are grouping“. In der Tat die Viecher gruppieren sich in Rudeln. Strassengangs in South Central sind nichts dagegen. Wie bis an die zähne bewaffnete Moradeure/Hassadeure/Söldner sitzen sie hinter jedem zweiten Busch. Zähne fletschend verteidigen sie ihr Territorium vor dem vermeintlichen Feind – einem acht Monate altem Beagle und einem deutschen Touristen, der in die Wärme seiner Unterkunft und zu seinem bereits laufenden Spielfilm zurückkehren möchte. Von feindlicher Gesinnung kann bei bestem Willen nicht gesprochen werden.

Nun sitze ich wieder im Warmen. Im Hintergrund flimmert ein Wüstengefecht über den Schirm. AIBO schmiegt sich an Caro – die den Kampf gegen die Diarrhoe zu gewinnen scheint – und freue mich auf einen ruhigen Abend ohne nächtliches Gekläffe meiner neuen „Freunde“…

AIBO airborne

Vor einer Reise mit Hund machen sich Halter viele Gedanken. Das Problem an der Flugvorbereitung ist nicht die Beschaffung aller Informationen. Vielmehr wird die schlecht dokumentierte Rechtslage zum Problem. Die Auswertung aller Unterlagen ist schwer, da es unterschiedliche Richtlinien hinsichtlich der Reise mit Hund gibt.

Viele Fragen stellen sich dem „bemühtem“ Hundehalter – welche Untersuchungen sind notwendig, gegen welche Krankheiten muss der Hund geimpft werden und wann muss der Vierbeiner untersucht werden….

Bei unserer Reise nach Sofia haben auch wir uns sehr viele Gedanken bezüglich des Flugs mit Hund gemacht. Leider kamen bei uns die „Experten“ nicht zu einem eindeutigen Ergebnis. Erst nach etlichen Telefonaten und einem Besuch bei einer Amtstierärztin wurde die Sachlage deutlicher. Wir konnten uns auf die Einreise bzw. Ausreise unseres Vierbeiners in/aus Bulgarien vorbereiten. Impfungen sowie beglaubigt Übersetzungen aller Papiere unseres Hundes waren in unserem Fall nötig.

Read More…

Beagle-Report | News from the Dogside

Lange habe ich nicht mehr über AIBO berichtet. Diesen Misstand möchte ich aus der Welt schaffen und liefere anbei einen kleinen Bericht.

Seit dem 20.02. ist der „kleene“ Beagle nun schon bei uns und hat sich gut eingelebt. In dieser Zeit haben sowohl Caro, ich als auch AIBO viel gelernt. Dies liegt am Besuch eines Junghundekurs in der Hundeschule, dem Lesen von vielen Ratgebern und dem fleissigem Üben mit AIBO. Manchmal fragen wir uns jedoch wer wen erzieht – wir den Beagle oder der Beagle uns…

Tagging: , ,
Read More…

AIBO unser neuer Mitbewohner…

Die Formulierung meiner Ostermail war anscheinend etwas unglücklich gewählt.

Seit ca. sechs Wochen habe ich einen kleinen Mitbewohner, der meine Freundin und mich ziemlich auf Trab hält.

Bei dem „Mitbewohner“ handelt es sich um einen “Canis lupus familiaris” und nicht um einen “Homo sapiens”. Trotz der Verwechselung, danke ich für die Glückwünsche und die lieben Mails. Weitere Bilder des „Kleenen“ gibt es in seiner Gallery bzw. auf seinem Blog.

Warnung an alle Berliner Hundehalter

claerchen.jpgLiebe Berliner Hundehalter,

in Berlin kommt es in der letzten Zeit vermehrt zu Diebstählen von Hunden, welche vor Supermarkten oder Läden angeleint wurden.

In Schöneberg ist es nun zu einem sehr dreisten Verbrechen gekommen. Am 11.4. gegen 12 Uhr wurde in der Dominicusstr. 37 ein nur vier Monate alter Welpe (Clärchen) gestohlen. Der kleine Beagle (Hündin, brauner Kopf mit weissem Längsstreifen, Rücken überwiegend schwarz mit dünnem weißen Streifen) wurde vor einer Supermarktfiliale angeleint und von zwei Jugendlichen mitgenommen. Die Täter wurden bei der Tat beobachtet und werden mittlerweile von der Polizei gesucht, da eine Lösegeldforderung gestellt wurde. Hinweise nehme ich per Mail bzw. per Kommentar entgegen und hoffe, auf tatkräftige Unterstützung.

Ein weiterer Fall ereignete sich im Prenzlauerberg. Ein in der nähe des Mauerparks entlaufener Mischling wurde nach drei Wochen vergeblicher Suche im Tiergarten von der Polizei gefunden. Da der Hund an einen Baum gebunden wurde, geht man davon aus, dass die Täter den Hund nicht selber halten konnten und ihn daraufhin aussetzten.

Mittlerweile gestatten einige Supermärkte das Anleinen von Vierbeinern im Laden, da andere Kunden und Mitarbeiter ein Auge auf den Hund werfen können und so mögliche Entführungen verhindert werden können. Ich rate allen Berliner Hundehaltern dringend davon ab, ihre Hunde unbeobachtet vor Ladenlokalen anzuleinen!

Mail vom Hundecoach | Hausaufgaben von der Hundeschule

Unser “Kleener” besucht seit gestern die Hundeschule. Caro und AIBO haben ihre erste Stunde absolviert und einen ganzen Berg von Aufgaben erhalten, die täglich trainiert werden müssen. Damit auch ich fleissig übe habe ich heute folgende Mail erhalten.

Sehr geehrter Herr von Sassen,

willkommen bei Ihrer persönlichen online Hundehalterschule! Sie werden in den kommenden vier Wochen jeweils ein Hausaufgabenblatt zugesandt bekommen. Es wird auf magischer Weise direkt an ihre Dunstabzugshaube geschickt. Die näheren Erläuterungen Ihrer Hausaufgaben entnehmen sie bitte dem Anhang.

Ihre persönliche Betreuerin wird sich wöchentlich vergewissern, dass sie Ihrer Hausaufgaben gemacht haben.

Da sie das Glück haben einen „Artificial Intelligence roBOter“ zu besitzen, der zudem inklusive Kindermädchen geliefert wurde, müssen Sie die nicht alle Hausaufgaben täglich wiederholen. Wichtig ist jedoch, dass die „Balanceleine“ immer zum Einsatz kommt!!!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Durchführung Ihrer Hausaufgaben. Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung!

Ihr Kompetenzteam, AIBO & Caro

Wie in der Mail beschrieben, fand ich heute einen Zettel mit Übungsaufgaben an der Dunstabzugshaube. Ein echt guter Service der Hundeschule oder war da etwa jemand anderes am Werk…?

Tagging: , ,

16 Hundetage | Ein Beaglefazit

100 Tage ist Frau Merkel bereits im Amt und hat ihre Arbeit – trotz aller Befürchtungen – gut gemacht. Obwohl es nur noch ca. 100 Tage bis zur Weltmeisterschaft sind, suchen wir eine positive Bilanz bei unserer Nationalelf vergeblich. AIBO ist nun schon sechzehn Tage bei uns und es ist an mir diese Zeit kritisch zu beleuchten sowie ein Fazit zu ziehen. Soviel vorweg – der „Kleine“ macht seinen Arbeit sehr gut, lernt und weiß mittlerweile was erlaubt ist und was nicht.
Anfänglich war es für beide Seiten (sowohl Vier- als auch Zweibeiner) nicht einfach. Man beschnupperte sich gegenseitig, erkundete das neue Territorium und beobachtete das Verhalten des Gegenüber gespannt. Die ersten Tage waren für den Welpen nicht einfach. Die neue Umgebung sowie die Trennung von seiner grossen Beaglemeute stellten eine außerordentliche Belastung dar. Zusätzlich musste gelernt werden, dass bestimmte Verhaltensweisen im neuen Zuhause nicht erlaubt sind und getadelt werden. Da wir mit Belohnungen in Form von „Leckerli“ arbeiten, können erste Erfolge vermeldet werden: „Sitz!“ wird verstanden, es wird nicht mehr gebettelt, wenn der Homo erectus „futtert“ und AIBO meldet sich, wenn die Blase drückt. Wir sind erstaunt wie schnell der kleine lernt.
Natürlich läuft noch nicht alles Perfekt. Der „Kleene“ zieht beim „Ausgehen“ unermüdlich an der Leine. Auch alleine lassen kann man den Welpen noch nicht. Die vermeintliche Einsamkeit wird mit lautem „Fiepen“ quittiert. Ein Kongball soll bei dieser Übung hilfreiche Dienste leisten.

Umgekehrt klappt dieses Manöver perfekt. In den ersten Tagen haben wir auf jegliche soziale Kontakte verzichtet, um AIBO nicht zusätzlich unter Druck zu setzen. Dies haben wir jedoch nach und nach geändert und bewußt Gäste eingeladen, um AIBOs Sozialverhalten zu trainieren. Es zeigt sich, dass der Kleine sich über jeglichen Besuch freut und ohne Furcht schwanzwedelnd auf unsere Gäste stürmt. Dies wird sicher durch die zusätzlichen Streicheleinheiten und die Mitbringseln (danke Hanna und Lene) positiv gefördert. Aufpassen müssen wir jedoch mit Fremden, die ebenfalls ohne Scheu begrüßt werden. Dies ist besonders beim Ausgehen belastend, da AIBO JEDEN Passanten schwanzwedelnd und fiepend begrüsst. Dies liegt jedoch nicht ausschliesslich an dem Vierbeierner, da die Zweibeiner mit lautem „Oh wie süss!“ anstürmen. Wer weiß, ob wir in seiner Situation wieder stehen könnten Dies bekommen wir sicher auch bald in den Griff. Spätestens, wenn es in die Hundeschule geht.

Neben der Berichterstattung über die Erziehung und die Probleme der ersten Tage. Möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass AIBO ein süsser kleiner „Fratz“ ist, der uns viel Freude bereitet. Mit seinem magische Hundeblick zieht er jeden in seinen Bann. Besonders schön ist das Lächeln, welches AIBO Caro schenkt…

Tagging: , ,

Who let the dog out? | AIBO ist eingetroffen

Drei Tage ist AIBO nun schon bei uns und es scheint ihm sehr gut zu gefallen. Gerade schlummert er in seiner Box und verarbeitet die Eindrücke des gestrigen Tages. Sowohl er als auch wir haben viel gelernt.
Am ersten Tag wurde unsere Wohnung gründlich inspiziert, mit der Nase erforscht und jede Ecke untersucht. Ein grosses Kissen nebst einer beaglegerechten Box und Welpenspielzeug warteten schließlich auf AIBO. Der „Kleine“ verhält sich besser als wir dachten. Dies liegt sicher daran, dass wir uns 24-Stunden um ihn kümmern und sicher aber auch an seiner Auffassungsgabe. Er lernt sehr schnell und versteht bereits ein lautes „NEIN“. Seinen „Beissdrang“ haben wir auch im Griff. Jedesmal, wenn AIBO nach uns schnappt oder versucht in eine Hand zu beissen, wird dass Spiel abrupt beendet. Thema “Wildpieseln“; Nachts schläft AIBO in seiner Box und macht sich bemerkbar. Er wird sofort auf die Strasse gebracht und darf seine Notdurft verreichten. Natürlich gibt es immer ein Lob nebst einer Belohnung. Tagsüber bringen wir AIBO umgehend auf die Strasse sobald er nervös die Wohnung beschnuppert. Neben dem ein oder anderen Malheur klappt es schon recht gut. Das grösste Problem des Beagles ist sein Futterneid. Diesen zeigt sich bei jeder Mahlzeit. Zwar bekommt der Kleine seine eigene Verpflegung (Brei, Trockenfutter etc.), doch das Essen des Homo erectus übt eine große Faszination auf den Welpen aus. Ein lautes „Nein“ gebündelt mit einem kleinen Schubs machen das Spiel jedoch ziemlich unattraktiv.
Neben der Erziehung wird ausgiebig gespielt und getobt. Schliesslich lernt AIBO auch spielerisch. Schön ist die Nähe, welche zwischen AIBO und uns herrscht. Nicht ohne Grund wird der Hund schließlich als bester Freund des Menschen bezeichnet.

Ich schließe mich Louis Armstrong an: „Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.

Tagging: , ,

1 2 3  Scroll to top