Heute beginnt das Oktoberfest in München. Richtig gefeiert wird jedoch nicht nur in Bayern sondern auch in Seoul. 2005 durfte ich auf es dem grössten Oktoberfest Asiens im Millennium Seoul Hilton Hotel mit ein paar tausend Koreanern bajuvarisch krachen lassen:
Bär heisst auf Koreanisch ?

Ein Leser meines Blogs versucht die Bedeutung des Wortes “Bär” auf Koreanisch zu ermitteln. Zumindest wird die Suche genutzt, um nach diesem Begriff zu suchen.
Das Symbol für “Bär” ist übrigens “?“.
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Expat blogging
Durch Zufall habe ich mir heute mal wieder Stefans Blog Presseschau angesehen. Auf seiner Site aggregiert er RSS-Feeds von Blogs Deutscher in Korea. Die Autoren berichten sehr persönlich über Ihre Zeit im Land der Morgenstille. Auch ich habe während meiner Zeit in Seoul fleissig Inhalte geliefert.
Zur Vorbereitung eines Auslandsaufenthalts sind Blogs ideal. Man erhält persönliche Einschätzungen von Alltagssituationen, die man in Reiseführern oder Sachbüchern vergeblich sucht. Egal ob es um die Suche nach einer adäquaten Wohnung, spannenden Ausflugszielen, den Sitten im Reiseland, allgemeinen Fragen oder einfach um einen Kontakt vor Ort geht, man findet die unterschiedlichsten Informationen. Zusätzlich kann man sich mit den meisten Autoren direkt via Mail oder Instant Messenger austauschen und fragen persönlich stellen. Meine persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass gerne geholfen wird und man schnell alle relevanten Auskünfte erhält.
Eine gute Übersicht aller Blogs von Deutschen in Korea gibt es bei Hirschi.
Koreanisches Silvester
Zum Jahreswechsel wurde gestern Koreanisch gekocht. Es gab viele Köstlichkeiten aus dem Land der Morgenstille.
Nach einer Indische Linsensuppe gab es Japchae. Eine koreanische Nudelspeise die mit Glasnudeln hergestellt wird. Die Glasnudeln werden in Sesamöl gebraten, dazu werden Rindfleischstreifen und verschiedene fein geschnittene Gemüsezutaten untergemischt. Gewürzt wird mit Sojasauce und Zucker, garniert wird mit Sesamkörnern.
Als Hauptgang gab es Kalbi. Bei diesem Koreanischen Gericht werden dünne Rindfleischstreifen auf einem Tischgrill zubereitet. Vor der Zubereitung wurde das Fleisch eingelegt. Die entsprechende Sosse gibt es im Asiashop. Das Kalbi isst man auf Salatblättern, die man mit Reis und Gemüse füllt und mit Bohnenpaste würzt (lecker, lecker!). Neben Soju (Koreanischer Branntwein) wurde Russkij Standard Platinum gereicht.
Hallyu | The Korean wave is comming
Die Entwicklng von Südkorea in den letzten Jahren ist beachtlich. Von einer unwichtigen Agrarnation ist es zur elftwichtigsten Wirtschaftsnation aufgestiegen. Diese Trend wird sich aufgrund der Vorreiterstellung in den Bereichen des Internets sowie der Neuen Medien vortsetzen. Mobile Kommunikation sowie High Speed Internetspielen eine große Rolle im Alltag der Koreaner.
Auch in Gesellschaftsbereichen im Ausland erlangt der koreanischer Lebensstil eine immer größere Bedeutung. Man spricht von „Hallyu“ beziehungsweise von der „Korean wave“. Man kann diese Bewegung vereinfacht als “kulturelle Strömung aus Korea” bezeichnen. Die Trendforscher bei cscout haben die große Bedeutung der „Korean wave“ erkannt und nennen Beispiele für die „Koreanisierung“ außerhalb Koreas. Hierzu zählt der Hanbok, der Film “Old Boyâ€, So-ju sowie K-Pop.
Den vorhandenen Nährboden nutzen die koreanische Regierung und der koreanische Tourismusverband, um im Ausland gezielt für Korea zu werben. Kulturelle sowie wirtschaftliche Veranstaltungen in Übersee werden finanziell unterstützt. Auch bei uns ist dieser erfreuliche Trend festzustellen. Wer sich für die KoreanischeKultur interessiert finde weitere Informationen auf hangaram.de.
Tagging: Korean wave, Hallyu , Korea, K-Pop
Werbung für Tourismus in Korea
Der koreanische Tourismus-Verband startet in den nächsten Wochen eine grossangelegte Kapagne im Internet. In Flashfilmen soll zur Welmeisterschaft der Tourismus in Korea beworben werden. Ein erstes Beispiel wurde bereits veröffentlicht. Für die Umsetzung der Kampgane konnte Noh Kyeong Gun gewonnen werden, der bereits Musikvideos erfolgreich als Flash-Spots umsetzte. Weitere Informationen zu der Kampagne gibt es bei Tour2Korea.
Auch die Stadt Seoul wirbt für sich. In in einem imposanten Video wird die Megastadt als freundliche, offene sowie umweltfreundliche Stadt vorgestellt, in der sich Tradition und Innovation treffen.
Das Video ist sehr aktuell. So wurde zum Beispiel die Umgestaltung des Cheonggyecheon eingebunden.
Ein weiteres Video (“Fantasy Korea“), welches die Korea vorstellt, wird auf der Website der USC Asia Conference zum Download angeboten. Ich bin gespannt, wie die finalen Flash-Spots aussehen werden und ein welcher Form Korea von Noh Kyeong Gun dargestellt wird.
Tagging: Korea, Seoul, tour2korea, Video, Flash
Korean Films are in Danger
Der südkoreanischer Regisseur Park Chan-Wook (Old Boy) hat auf der diesjährigen Berlinale gegen die Einschränkung der Quote für lokale Produktionen durch die koreanischen Regierung demonstriert. In seiner „Einmann-Demo“ war der koreanische Preisträger des Film Festival in Cannes (2004) den zwanzig Journalisten am Marlene-Dietrich-Platz zwar zahlenmäßig unterlegen, er forderte jedoch die Regierung seines Landes nachdrücklich auf, von der Absenkung der Quote abzusehen. Ruhig hielt Park den anwesenden Medienvertretern Postern mit der Aufschrift „No Screen Quota = No Oldboy“ sowie „Korean Films Are in Danger“ entgegen. Derzeit werden in koreanischen Kinos an 146 Tagen lokale Produktionen präsentiert. Zukünftig soll dies nur an 76 Tagen gesetzlich vorgeschrieben werden. Die Einschränkung der Filmquote wurde von den Vereinigten Staaten im Rahmen eines Handelsabkommen gefordert. Park Begleitet die Vortragsreihe der Berlinale in diesem Jahr im Rahmen des Talent Campus.
In Gwanghwamun in Seoul geht der Protest von koreanischen Künstlern, Schauspieler und Regisseur in die dritte Woche. Wie Park in Berlin, demonstrieren seine Kollegen in „Einmann-Demo“ für die Stärkung des koreanischen Films.
Tagging: Berlinale, Park Chan Wook, Korea
Amazing Photos of China
Asiatische Landschaften sind wunderschön. Der Fotograf Feng Jiang hat erstauliche Eindrücke aus dem chinesische Hinterland mit seiner Kamera eingefangen.
“Forget everything you think you know about China and take a couple minutes to ponder these images.” (impactlab.com)
Flussläufe, Hänge und Felder wurden atemraubend eingefangen. Auf impactlab.com können die Werke des Bildkünstlers betrachtet werden.
Tagging: Amazing Photos of China, China, pictures
South Korea on German TV
phoenix berichtet heute in “mein ausland: Korea Ein Volk – Zwei Welten” über Korea.
“Nord- und Südkorea sind getrennt durch die am besten bewachte Grenze der Welt. Hunderttausende Soldaten stehen sich am 38. Breitengrad gegenüber. Nach dem Korea-Krieg und der Teilung 1953 entwickelte sich der Süden zu einer erfolgreichen Industrienation.
Das Land mit der pulsierenden Millionenmetropole Seoul ist längst eine stabile Demokratie. Der Norden hingegen verharrt in seinem Steinzeitkommunismus, die Bevölkerung ist arm, die Fabriken verrotten. Diktator Kim Jong-Il lässt keine Freiheiten zu und bedroht nicht nur den Süden mit Atombomben.” (phoenix.de)
Die Sendeung wird heute (So, 12.02.) um 21.00 Uhr ausgestrahlt und in der nächsten Woche vier mal wiederholt. Einen kleinen Einblick in die (nord)koreanische Kultur gibt es auch bei 3sat am 14. Februar um 15.30 Uhr (Koguryo Gräber, Nordkorea).
Tagging: South Korea, Seoul, TV, phoenix
Das Jahr des Hundes hat begonnen
In Asien hat des Jahr des Hundes begonnen.
“Many Asian countries – such as China, Korea, Vietnam and Singapore – will celebrate the beginning of the Lunar New Year starting Sunday, January 29. Chinese soothsayers expect the coming Year of the Dog to be mainly positive and peaceful, but warn natural disasters could be in store.” (voanews.com)
Die FAZ bericht ebenfalls ausführlich über die Feierlichkeiten. Beste Voraussetzungen um AIBO aufzunehmen, oder? Ich bin übrigens im Jahr der Schlange gebohren.
Tagging: China, Korea, Year of the dog
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