Berlin befindet sich finanziell in einer prekären Lage. Zusätzlich hat das Bundesverfassungsgericht enschieden, dass die Hauptstadt keinen Anspruch auf Bundeshilfe hat. iDemokratie und Hauptstadtblog rufen nun zu einer Spende für Berlin auf. Die Spenden werden von iDemokratie bis Weihnachten gesammelt und dann dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit zusammen mit den Anregungen der Bürger für den Verwendungszweck des Geldes übergeben. Mit von der Partie sind die üblichen Verdächtigen (Peter Schink, Steffen Büffel, Matthias Schlecker, Kolja Hebenstreit etc.).
Gebrauchsanweisung für Berlin
Für viele ist „der wahre Berliner immer ein Zugezogener“. Die Autoren des Hauptstadtblogs können als Beleg dieses Phänomens herangezogen werden. So kommen sie ursprünglich aus ganz unterschiedlichen Städten. Auch Autor Jakob Hein ist nicht in Berlin geboren. Er lebt und arbeitet jedoch seit nun mehr als dreissig Jahren in der Hauptstadt und hat die Berliner Seele in dieser Zeit ausgiebig studiert. Seine Erfahrungen hat er in der „Gebrauchsanweisung für Berlin“ zusammengetragen. Das Buch ist mehr Liebeserklärung als Anweisung.
Seine Bestandsaufnahme beginnt Hain mit der Geschichte der Hauptstadt. Im Verlauf des Buches erklärt er den „eigentlich schönen Begriff Kiez“, charakterisiert das ausgedehnte U-Bahn-Netz, analysieren die berliner Essgewohnheiten und beschreibt den heftigen Kampf der Berliner gegen die deutsche Grammatik.
Der Autor spielt mit Klischees, welche dem Leser sofort bekannt vorkommen. Man kennt das Beschriebene vom Hörensagen oder hat es am eigenen Leib so erlebt. Die 149 Seiten sind weder Lobhudelei noch Abrechnung. Dem „schnoddrigen“ Berliner bietet sich kein Anlass für Kritik. Vielmehr wird er das Werk mit einem Lächeln schmökern. Denn wie schreibt Hein so schön: „die vermeintliche Unfreundlichkeit der Hauptstädter ist Rauheit mit inhaltlicher Höfflichkeit und Anteilnahme“. Recht hat er!
Upstream | Art in Berlin
Gestern haben wir uns auf der UPSTREAM-Eröffnung zwischen die anwesenden Kunstsachverständigen gemischt. Das Event fand in der Gallerie einer guten Freundin statt, die in den Ausstellungen zukünftig internationale Künstler präsentieren wird. Trotz unseres Banausentums haben auch wir uns künstlerisch betätigt und die Ausstellungsstücke in Szene gesetzt…
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Sofia by night | My Mochito
Am Freitag haben wir zum ersten mal das sofioter Nachtleben erkundet. Glücklicherweise konnten wir uns einer Gruppe Deutscher anschliessen, die sich zu einem arabischen Dinner inklusive “Rocken” verabredet hatten. Am Sheraton wurden wir in Empfang genommen und herzlich begrüsst. Anschliessend ging es zum fröhlichen Vorglühen in ein Marokanisches Restaurant. Nach “Speiss und Trank” zog die “Truppe” nach kleinen Umwegen und “Verlusten” ins My Mojito.
“Warm, welcoming, womb-like club with DJs in two separate rooms, a long list of cocktails, and a broad-based clientele that ranges from dressed-down bohemians to fashion victims. Gets crowded at weekends when ladies get in for free.” (inyourpocket.com)
Im My Mojito wurde ordentlich gefeiert. Zwar hatte der DJ anfänglich eher “lahme Stücke” auf dem Teller. Nach einem kleinem Consuting unsererseits hiess es jedoch – auch für unsere französischen und britischen Freunde -: Dans op de Deel!
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Beastly weather in Sofia
Ich bin wieder in Sofia. Nach meiner heutigen letzten Runde mit AIBO bin ich mehr als durchnässt. Meine britische Wachsjacke leistet zwar gute Dienste es regnet jedoch in Strömen. Anscheinend hat der Sturm, der in Ungarn gewütet hat, Regen nach Bulgarien gebracht. Das wunderbare Wetter der letzten Woche ist gewichen. Als Zugabe wurden Caro und ich von einer Diarrhoe heimgesucht. Das „Stahlmagenprinzip“ hat uns leider nicht geholfen. Unsere europäischen Wohlstandsmägen müssen sich wohl erst an die lokalen Verhältnisse gewöhnen.
Der Gang mit dem kleinen „Kameraden“ wird nicht nur durch die miesen Wetterverhältnisse sondern auch durch marodierende Strassenköter erschwert. Es scheint als würden in dieser Stadt mehr Hunde als Homo Sapiens „leben“. Ich könnte mich bei dem Lärm auch nicht auf das „Wesentliche“ konzentrieren.
Der Hotelportier sollte Recht behalten – „Be carefull. They are grouping“. In der Tat die Viecher gruppieren sich in Rudeln. Strassengangs in South Central sind nichts dagegen. Wie bis an die zähne bewaffnete Moradeure/Hassadeure/Söldner sitzen sie hinter jedem zweiten Busch. Zähne fletschend verteidigen sie ihr Territorium vor dem vermeintlichen Feind – einem acht Monate altem Beagle und einem deutschen Touristen, der in die Wärme seiner Unterkunft und zu seinem bereits laufenden Spielfilm zurückkehren möchte. Von feindlicher Gesinnung kann bei bestem Willen nicht gesprochen werden.
Nun sitze ich wieder im Warmen. Im Hintergrund flimmert ein Wüstengefecht über den Schirm. AIBO schmiegt sich an Caro – die den Kampf gegen die Diarrhoe zu gewinnen scheint – und freue mich auf einen ruhigen Abend ohne nächtliches Gekläffe meiner neuen „Freunde“…
Bansko
Derzeit befinden wir uns im Pirin Gebirge im Südwesten Bulgariens. Unsere Basis ist der Ort Bansko.
“Bansko ist einer der beliebtesten Urlaubsorte im Pirin Gebirge. Er bietet eine interessante Kombination aus unberührter Natur des Pirin Gebirges und der typischen Atmosphäre einer alten bulgarischen Stadt. Bansko liegt im südwestlichen Teil Bulgariens nur ca.175km von der Hauptstadt Sofia entfernt in einer Höhe von 960 Metern ü.d.M. Die gemütliche, kleine Altstadt mit engen Gassen und einzigartigen Foklore bietet Erholung.” (bulgarien-net.de)
Von unserem Hotel aus haben wir einen wunderschönen Blick auf die Berge und Pferde, die vor unserer„Herberge“ grasen. Bansko ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen. In den nächsten Tagen werden wir die Berge erkunden und die Annehmlichkeiten unseres Hotels in Anspruch nehmen.
AIBO airborne
Vor einer Reise mit Hund machen sich Halter viele Gedanken. Das Problem an der Flugvorbereitung ist nicht die Beschaffung aller Informationen. Vielmehr wird die schlecht dokumentierte Rechtslage zum Problem. Die Auswertung aller Unterlagen ist schwer, da es unterschiedliche Richtlinien hinsichtlich der Reise mit Hund gibt.
Viele Fragen stellen sich dem „bemühtem“ Hundehalter – welche Untersuchungen sind notwendig, gegen welche Krankheiten muss der Hund geimpft werden und wann muss der Vierbeiner untersucht werden….
Bei unserer Reise nach Sofia haben auch wir uns sehr viele Gedanken bezüglich des Flugs mit Hund gemacht. Leider kamen bei uns die „Experten“ nicht zu einem eindeutigen Ergebnis. Erst nach etlichen Telefonaten und einem Besuch bei einer Amtstierärztin wurde die Sachlage deutlicher. Wir konnten uns auf die Einreise bzw. Ausreise unseres Vierbeiners in/aus Bulgarien vorbereiten. Impfungen sowie beglaubigt Übersetzungen aller Papiere unseres Hundes waren in unserem Fall nötig.
Hallyu | The Korean wave is comming
Die Entwicklng von Südkorea in den letzten Jahren ist beachtlich. Von einer unwichtigen Agrarnation ist es zur elftwichtigsten Wirtschaftsnation aufgestiegen. Diese Trend wird sich aufgrund der Vorreiterstellung in den Bereichen des Internets sowie der Neuen Medien vortsetzen. Mobile Kommunikation sowie High Speed Internetspielen eine große Rolle im Alltag der Koreaner.
Auch in Gesellschaftsbereichen im Ausland erlangt der koreanischer Lebensstil eine immer größere Bedeutung. Man spricht von „Hallyu“ beziehungsweise von der „Korean wave“. Man kann diese Bewegung vereinfacht als “kulturelle Strömung aus Korea” bezeichnen. Die Trendforscher bei cscout haben die große Bedeutung der „Korean wave“ erkannt und nennen Beispiele für die „Koreanisierung“ außerhalb Koreas. Hierzu zählt der Hanbok, der Film “Old Boyâ€, So-ju sowie K-Pop.
Den vorhandenen Nährboden nutzen die koreanische Regierung und der koreanische Tourismusverband, um im Ausland gezielt für Korea zu werben. Kulturelle sowie wirtschaftliche Veranstaltungen in Übersee werden finanziell unterstützt. Auch bei uns ist dieser erfreuliche Trend festzustellen. Wer sich für die KoreanischeKultur interessiert finde weitere Informationen auf hangaram.de.
Tagging: Korean wave, Hallyu , Korea, K-Pop
Werbung für Tourismus in Korea
Der koreanische Tourismus-Verband startet in den nächsten Wochen eine grossangelegte Kapagne im Internet. In Flashfilmen soll zur Welmeisterschaft der Tourismus in Korea beworben werden. Ein erstes Beispiel wurde bereits veröffentlicht. Für die Umsetzung der Kampgane konnte Noh Kyeong Gun gewonnen werden, der bereits Musikvideos erfolgreich als Flash-Spots umsetzte. Weitere Informationen zu der Kampagne gibt es bei Tour2Korea.
Auch die Stadt Seoul wirbt für sich. In in einem imposanten Video wird die Megastadt als freundliche, offene sowie umweltfreundliche Stadt vorgestellt, in der sich Tradition und Innovation treffen.
Das Video ist sehr aktuell. So wurde zum Beispiel die Umgestaltung des Cheonggyecheon eingebunden.
Ein weiteres Video (“Fantasy Korea“), welches die Korea vorstellt, wird auf der Website der USC Asia Conference zum Download angeboten. Ich bin gespannt, wie die finalen Flash-Spots aussehen werden und ein welcher Form Korea von Noh Kyeong Gun dargestellt wird.
Tagging: Korea, Seoul, tour2korea, Video, Flash
Korean Films are in Danger
Der südkoreanischer Regisseur Park Chan-Wook (Old Boy) hat auf der diesjährigen Berlinale gegen die Einschränkung der Quote für lokale Produktionen durch die koreanischen Regierung demonstriert. In seiner „Einmann-Demo“ war der koreanische Preisträger des Film Festival in Cannes (2004) den zwanzig Journalisten am Marlene-Dietrich-Platz zwar zahlenmäßig unterlegen, er forderte jedoch die Regierung seines Landes nachdrücklich auf, von der Absenkung der Quote abzusehen. Ruhig hielt Park den anwesenden Medienvertretern Postern mit der Aufschrift „No Screen Quota = No Oldboy“ sowie „Korean Films Are in Danger“ entgegen. Derzeit werden in koreanischen Kinos an 146 Tagen lokale Produktionen präsentiert. Zukünftig soll dies nur an 76 Tagen gesetzlich vorgeschrieben werden. Die Einschränkung der Filmquote wurde von den Vereinigten Staaten im Rahmen eines Handelsabkommen gefordert. Park Begleitet die Vortragsreihe der Berlinale in diesem Jahr im Rahmen des Talent Campus.
In Gwanghwamun in Seoul geht der Protest von koreanischen Künstlern, Schauspieler und Regisseur in die dritte Woche. Wie Park in Berlin, demonstrieren seine Kollegen in „Einmann-Demo“ für die Stärkung des koreanischen Films.
Tagging: Berlinale, Park Chan Wook, Korea

