Berlin

Stormtrooper in Berlin

Vor ein paar Tagen bin ich ziemlich verschlafen und müde in die S-Bahn gesprungen. Erst nach einiger Zeit viel mir auf, dass sich viele Mitreisende amüsierten und leise lachten. Als ich meinen Kopf hob sah ich in folgendes Gesicht …

Es scheint, als hätte man sich bei der Berliner S-Bahn Gedanken zum Thema Sicherheit gemacht und lässt diese Gattung von Personenschützern die Berliner auf Ihren Fahrten durch die Hauptstadt schützen.

Naja, eventuell ist der Stormtrooper auch nur auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz am Brandenburgertor.

Prominentes Opening des SPOT

Spot Restaurant BerlinAm Donnerstag war ich mit Edmund Stoiber, Helge Schneider, Willy Brandt, Franz Beckenbauer, Herbert Grönemeyer sowie Gerd Dudenhöffer auf dem Opening des SPOT Restaurants in Berlin. Eine illustre Gästeschar, die jedoch alle von einer Person imitiert wurden.

Uwe Frey, Journalist und Comedian, sorgte spontan für lustige Kurzbesuche der genannten VIPs, die fast für genau so viele Lachanfälle sorgten, wie die “echten Promis”. Nicht wahr Frau Fischer …

Strähnche in de Hoar

Winston Churchill

Helmut Kohl

Reinhard Mey

Dieter Thomas Heck

Rudi Carell

Übrigens, neben seinem komödiantischen Talent hat sich Uwe Frey die Markenrechte an Herta Heuwer, der Erfinderin der Currywurst, gesichert. Man darf gespannt sein, wann Herr Frey uns mit einer neuen lustigen Idee im “Wurstwesen” überrascht …

SPOT Restaurant Casual Fresh Food
Friedrichstr. 121 (Ecke Oranienburger Str.)
10117 Berlin (Mitte)

You know you’re from Berlin, Germanys capital, when

I am in Berlin and I’m lovin’ it!

1) you remember all these strange things about Postdamer Platz: it was in No Man’s Land, there was a big red box and it was the world’s largest Baustelle.

2) You live within your Stadviertel and go to “Mitte” with guests

3) You think Berlin is the cheapest place on earth

4) You consider Berlin to be a really great place

4) you still wonder where the second Bahnsteig at S-Zehlendorf leads to. And where do the extra tracks at U-Schlossstrasse go to?

5) you were annoyed when the BVG decided that a 2 hour ticket was only for one-way.

6) you had to cross the Christopher Street Day Parade on your way home from shopping.

7) you know why there is a cargo plane sitting just off of Clayallee.

8) you remember when the U3 was the U1 and even when it was the U2.

9) you can navigate the U- and S-Bahn network without thinking about it.

10) you’ve been to Lange Nacht der Museen.

11) Doeners are a daily meal

12) the Metrobus network confuses the hell out of you.

13) you’re not surprised at hearing about a city with real lakes and forests in it.

14) the Reichstag will never be the “Bundestag” to you.

15) people tanning in the nude is considered normal in parks.

16) you take public transportation even when you own a car, because you found a perfect parking spot a week ago and don’t want to lose it.

17) You are no longer annoyed with the subway taking 5min to go from Ernst-Reuter-Platz to Zoologischer Garten

18) You consider the Siegessaeule and the Brandeburger Tor an obstacle in the way going from TUB to Alex.

19) You avoided the inner city during the Love Parade.

20) You think it is normal to be in a city with three airports, way more than three universities, and way more than three train stations

21) For you Hauptbahnhof will always be Lehrter Stadtbahnhof and Suedkreuz will always be Papestrasse.

22) You keep your distance when a car with a license plate indicating OHV/BAR/MOL/HVL/PM/TF or LDS is around.

23) You even love the “Plattenbauten” cause they are a part of the city

24) You consider a weekend trip to the Ostsee, to Hamburg or to Poland normal.

25) You are poor but sexy. :)

Live Earth in Berlin

Vor ein paar Tagen haben Cameron Diaz, Al Gore, Maná, Pharell und Kevin Wall Save Our Selves (SOS) – The Campaign for a Climate in Crisis vorgestellt. Mit einem Event im Stil des „Live 8”-Konzerts, welches im Sommer 2005 am Brandenburger Tor stattfand, möchte sich nun auch Berlin für den Klimaschutz am 07.07.07 einsetzen.

Wenn bei den Initiatoren ein Interesse daran besteht, ein Zusatzkonzert in Berlin auszutragen, müssen sie nur ein Signal geben. Wir empfangen sie mit offenen Armen”, sagte Senatssprecher Michael Donnermeyer der Welt.

Anscheinend ist der Imagegewinn eines solchen Events grösser als bei der Loveparade. Die Parade wurde heute aufgrund einer fehlenden Unterstützung durch den Berliner Senat abgesagt. Die Idee, die hinter dem Live Earth Event steht, ist auf jeden Fall politisch korrekter als die Friede, Freude, Eierkuchen Parade der steppenden Banane. Für die Schützer des Tiergartens wird es jedoch keine Rolle spielen, welche Massen die Flora und Fauna die „grüne Lunge“ bedrohen. In der Tat ist es nicht gerade förderlich, wenn 200.000 Menschen (Zahl der Besucher des Live Aid Konzerts `05) auf der einen Seite für den Umweltschutz demonstrieren und auf der anderen Seite jedoch den Berliner Stadtpark verwüsten.

Feste Zusagen gibt es bereits aus Shanghai, Sydney, Johannesburg sowie London. Mit Städten in Brasilien, Japan den US of A und der Antarktis wird derzeit noch verhandelt. Neben dem Mitorganisator Pharrell wird das Megaevent von folgenden Künstlern musikalisch unterstützt: Red Hot Chili Peppers, Foo Fighters, Snoop Dogg, Lenny Kravitz, Bon Jovi, Paolo Nutini, Sheryl Crow, AFI, Melissa Etheridge, John Mayer, Damien Rice, Corinne Bailey Rae, Duran Duran, Snow Patrol, John Legend, Black Eyed Peas, Akon, Enrique Iglesias, Fall Out Boy, Maná, Keane, Kelly Clarkson, Korn, Faith Hill, Tim McGraw sowie Bloc Party. Als Medienpartner konnte man MSN gewinnen.

Die Berliner Presse berichtet ebenfalls über dieses imposante Megavent.

Unser Dorf muss schöner werden | 1 Euro fuer Berlin

1 Euro fuer Berlin

Berlin befindet sich finanziell in einer prekären Lage. Zusätzlich hat das Bundesverfassungsgericht  enschieden, dass die Hauptstadt keinen Anspruch auf Bundeshilfe hat. iDemokratie und Hauptstadtblog rufen nun zu einer Spende für Berlin auf. Die Spenden werden von iDemokratie bis Weihnachten gesammelt und dann dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit zusammen mit den Anregungen der Bürger für den Verwendungszweck des Geldes übergeben. Mit von der Partie sind die üblichen Verdächtigen (Peter Schink, Steffen Büffel, Matthias Schlecker, Kolja Hebenstreit etc.).

Gebrauchsanweisung für Berlin

Für viele ist „der wahre Berliner immer ein Zugezogener“. Die Autoren des Hauptstadtblogs können als Beleg dieses Phänomens herangezogen werden. So kommen sie ursprünglich aus ganz unterschiedlichen Städten. Auch Autor Jakob Hein ist nicht in Berlin geboren. Er lebt und arbeitet jedoch seit nun mehr als dreissig Jahren in der Hauptstadt und hat die Berliner Seele in dieser Zeit ausgiebig studiert. Seine Erfahrungen hat er in der „Gebrauchsanweisung für Berlin“ zusammengetragen. Das Buch ist mehr Liebeserklärung als Anweisung.

Seine Bestandsaufnahme beginnt Hain mit der Geschichte der Hauptstadt. Im Verlauf des Buches erklärt er den „eigentlich schönen Begriff Kiez“, charakterisiert das ausgedehnte U-Bahn-Netz, analysieren die berliner Essgewohnheiten und beschreibt den heftigen Kampf der Berliner gegen die deutsche Grammatik.

Der Autor spielt mit Klischees, welche dem Leser sofort bekannt vorkommen. Man kennt das Beschriebene vom Hörensagen oder hat es am eigenen Leib so erlebt. Die 149 Seiten sind weder Lobhudelei noch Abrechnung. Dem „schnoddrigen“ Berliner bietet sich kein Anlass für Kritik. Vielmehr wird er das Werk mit einem Lächeln schmökern. Denn wie schreibt Hein so schön: „die vermeintliche Unfreundlichkeit der Hauptstädter ist Rauheit mit inhaltlicher Höfflichkeit und Anteilnahme“. Recht hat er!

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