Entrepreneurship

Lars Hinrichs hacks forward

Lars Hinrichs (Gründer von politik-digital.de und XING) widmet sich einem neuen Projekt: HackFwd.

Mit seinem neuen Unternehmen wendet sich Hinrichs an Developer, welche in seinen Augen die wahren Innovatoren seien. Im Gegensatz zu den USA, wo Gründern mit technischem Hintergrund eine Chance erhielten, würde man in Europa nur Anzugträger unterstützen, bemängelt Hinrichs. In einem emotionalen Video stellt er HackFwd vor und beschreibt seinen eigenen Weg, der ihn zu seiner neuen Gründung gebracht hat.

“Wir sind erfahrene Tech-Unternehmer, die Europas leidenschaftlichsten Geeks unterstützen und in sie investieren wollen. Wir sind ein Pre-Seed-Investmentunternehmen, das großartigen Menschen die Möglichkeit bieten soll, ihre großartigen Ideen umzusetzen”.

HackFwd unterstützt die Gründer für das erste Jahr finanziell, kümmert sich um Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten und hilft bei Fragen zu Betriebsführung, Marketing und Produktsdesign.

Die beste Motivationsrede der Welt!

Wir Deutschen sind zu pessimistisch! Zu oft zweifeln wir an uns und vermeiden mögliche Risiken. Oft werden unsere Befürchtungen zu selbsterfüllenden Prophezeiungen. Es ist Zeit dies zu ändern!

Shame on you. This could be the greatest night of our lives, but you’re going to let it be the worst. And I guarantee a week won’t go by in your life you won’t regret walking out, letting them get the best of you. Well, I’m not going home. We’ve come too far! And I’m going to stay right here and fight for this lost cause. A day may come when the courage of men fails… but it is not THIS day. The line must be drawn HERE. This far, no further! I’m not saying it’s going to be easy. You’re going to work harder than you ever worked before. But that’s fine, we’ll just get tougher with it! If a person grits his teeth and shows real determination, failure is not an option. That’s how winning is done! Believe me when I say we can break this army here, and win just one for the Gipper. But I say to you what every warrior has known since the beginning of time: you’ve got to get mad. I mean plum mad dog mean. If you would be free men, then you must fight to fulfill that promise! Let us cut out their living guts one inch at a time, and they will know what we can do! Let no man forget how menacing we are. We are lions! You’re like a big bear, man! This is YOUR time! Seize the day, never surrender, victory or death… that’s the Chicago Way! Who’s with me? Clap! Clap! Don’t let Tink die! Clap! Alright! Let’s fly! And gentlemen in England now abed shall know my name is the Lord when I tell our enemies that they may take our lives, but they’ll never take our Independence Day!

Mit dieser Motivationsspritze sollten wir das Jahr 2009 und den nuklearer Winter der Finanzkrise überstehen. Packen wir es an – Eine große Reise beginnt mit dem ersten Schritt!

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Noch gibt es Geld für eine gute Idee

TRIBAX in der Welt

In der vergangenen Woche wurden wir von Joachim Fahrun zu unserer Finanzierung befragt. Gerne gaben wir Auskunft zu unsrem Geschäftsmodell, unseren Dienstleistungen sowie Produkten. Anbei der Artikel, der am Montag sowohl in der Berliner Printausgabe der Welt als auch der Morgenpost publiziert wurde:

Berlin – Die US-Investmentbank Lehmann Brothers war schon seit mehr als zwei Wochen pleite, die Finanzkrise hielt bereits die Welt in Atem, als Phil von Sassen der Sprung in die Zukunft gelang. Seine Tribax GmbH konnte Wagniskapitalgeber präsentieren, die das Wachstum der Internet-Firma mit Sitz an der Linienstraße in Mitte mit ihrem Geld sichern. “Wir haben schon Kunden und machen Umsätze”, sagt der Gründer des seit Februar aktiven Elf-Leute-Unternehmens. Tribax entwickelt Software, mit der schon 2000 Kunden im Internet sogenannte Social Communities nach dem Vorbild von Facebook oder StudiVZ aufgebaut haben. Die Firma erleichtere Kunden Vorgänge, die sie sonst sehr teuer sind, beschreibt Sassen den Vorteil seiner Geschäftsidee auch in Zeiten der Wirtschaftskrise.

Die Finanzierung von Unternehmen in Berlin ist also noch nicht zusammengebrochen – obwohl es schwieriger geworden ist, Geld für eine Geschäftsidee zu bekommen. “Eine Kreditklemme sehen wir aktuell nicht für kleine und mittlere Unternehmen hier in unserer Stadt”, sagte vor zehn Tagen Waltraud Wolf, Chefin der Bürgschaftsbank Berlin-Brandenburg, die unter anderem das Gründungsgeschehen in der Region genau im Auge hat. Inzwischen berichtet aber der Vorstand der landeseigenen Investitionsbank Berlin (IBB), Dieter Puchta, von einer wachsenden Zurückhaltung der Kreditgeber.

Für Beteiligungskapital stellt sich die Lage noch anders dar. “Die Eigenkapitalfinanzierung ist noch nicht von der Krise betroffen”, sagt Roger Bendisch, Chef der IBB-Beteiligungsgesellschaft und die Fachpresse bestätigt diesen Eindruck.

Über zwei Wagniskapitalfonds ist Bendisch an 41 jungen Berliner Unternehmen beteiligt, darunter auch Tribax. Stets sind auch private Investoren mit im Boot. Das Geld aus dem IBB-Fonds, 30 Millionen für Kreativwirtschaft und 52 Millionen für Technologieunternehmen, stehe zur Verfügung, “unabhängig von Schwankungen auf den Finanzmärkten”, sagt Bendisch.

Man wüsste jedoch nicht, wie sich die privaten Partner in der Krise verhalten. Für Tribax öffneten sie die Schatullen im Glauben an den Erfolg des Unternehmens. Neben der Phoenix Foundation ist mit dem Klinikunternehmer Axel Steinwarz auch ein Privatmann eingestiegen.

Die kompletten Artikel können unter folgenden Links abgerufen werden:

Ich mach’ mich selbständig

Ich mach mich Selbständig - LogoIn Deutschland mangelt es an Gründergeist. Dies liegt auf der einen Seite an unserem Bildungssystem, auf der anderen Seite an der deutschen Mentalität. Ein durchschnittlicher Berufseinsteiger scheut den Schritt in die Selbständigkeit meist, da die Angst vor einem vermeintlichen Scheitern die Aussicht auf Unternehmerische Freiheiten überlagert. Ein weiterer Grund, welcher der Selbständigkeit im Weg steht, ist die Bequemlichkeit junger Menschen. Unsere „Spassgesellschaft“ belohnt persönliches Engagement kaum. Dies spüren Parteien, Vereine und soziale Einrichtung seit Jahren.

Gründern wird in Deutschland ein klischeehaftes Image nachgesagt. Entrepreneurship hat jedoch wenig mit schnellen Autos und dem Scheffeln von Millionen zu tun. Schlafmangel und die Vernachlässigung sozialer Kontakte bestimmen das Bild.

Auch in der Hauptstadt ist es um den unternehmerischen Nachwuchs schlecht gestellt. Zwar ist Berlin die deutsche Internethochburg mit einer vitalen Gründerszene, doch diese Unternehmen werden meist von Nicht-Berliner gegründet und geführt. Die Unternehmer der Generation Web2.0 stellen eine rühmliche Ausnahme dar. Im klassischen Mittelstand und im Handwerk mangelt es jedoch an Unternehmergeist.

Dieser bedauerliche Zustand soll sich, zumindest in der Hauptstadt, bald ändern. Mit der Kampagne “Ich mach’ mich selbständig!” werben die Wirtschaftsjunioren, die Berliner Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer unterstützt von Jungunternehmern für den Schritt in die Selbständigkeit. Neben einer grossangelegten Werbekampagne werden in den kommenden Wochen Podiumsdiskussionen an Berliner Schulen durchgeführt. In wenigen Tagen gibt es mehr unter www.ich-mach-mich-selbstaendig.de.

How to (and how not to) copycat businesses

Deutschen Gründern wird oft vorgeworfen, Ihre Geschäftsideen seien meist Copycats. Es gibt groteske Fälle in denen sogar die Fehlermeldungen des Originals eins zu eins übernommen wurden. Grundsätzlich ist gegen das Kopieren einer erfolgreichen Geschäftsidee nichts einzuwenden, wenn die Kopie Basis innovativer Dienstleitungen ist. Die Samwer-Brüder haben gezeigt, wie man eine bestehende Geschäftsidee erfolgreich nach Deutschland importiert. Wie man es nicht machen sollte, zeigt das Trio auf der Website der European Founders:
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It is easy to reach us. E-mail works. Voicemail works. Direct approaches work. Referrals can help but they are not necessary. If you do not get a quick response – just send a follow-up email and you will get a definitive sense of where we stand. We do not like to keep people waiting.

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It is easy to reach us. E-mail works. Voicemail works. Direct approaches work. Referrals from people we know are helpful but they are not necessary. [...] If, for some reason, you do not get a quick response — just send a follow-up email [...] and you will get a definitive sense of where we stand. We do not like to keep people waiting.

Lukasz Gadowski zieht sich bei spreadshirt zurück

Lukasz Gadowski wird sich aus dem operativen Geschäft bei Spreadshirt zurückziehen. Wie bereits Ehssan Dariani bei StudiVZ, wird Lukasz seinen Posten als CEO aufgeben und als Vorsitzender fingieren.

Als Präsident von Spreadshirt – einen Titel den es nach AG-Recht eigentlich nicht gibt – werde ich weniger operativ tätig sein, das Unternehmen aber zum einen weiterhin repräsentieren und zum anderen auf bestimmten Feldern aktiv unterstützen. Die Verantwortung für das “daily business” gebe ich aber ab. Nicht zuletzt, weil dazu 120% Fokus gehört, ich aber meiner Passion, dem Unternehmertum fröhnen möchte. Dazu gehören die Angel-Investments und auch das Betreiben von Gründerszene. (gruenderszene.de)

Brandeins berichtete bereits in “Das Ende der Pubertät” (07/07), dass das Management aufgrund des beängstigenden Wachstumstempos beschlossen habe: Die Firma müsse erwachsen werden.

Update: Auch StudiVZ-Geschäftsführer Dennis Bemmann und Michael Brehm werden StudiVz nicht mehr leiten. Im August wird Marcus Riecke (derzeit Ebay Vice President für Emerging Markets und Europa) als neuer Geschäftsführer antreten. Mehr gibt es hier.

Speaking Opportunities | Web 2.0 Expo Berlin

Das “call for proposals” für die Web2.0 Expo in Berlin wurde eröffnet. Das Angebot an Themen ist beeindruckend. Die Web 2.0 Expo findet vom 5. bis 8. November in Berlin statt. Folgende Themen sind derzeit geplant:

  • Web operations, theory and practice: What are the major players up to with their platforms and how do open source and independents play into “web as platform” and “web ops”?
  • Global scalability: The Internet is global, your apps need to be global, and they need to scale.
  • Rails & Django: Increased speed of development isn’t the only reason these are becoming so popular
  • Going 2.0: How to turn your 1.0 business into a 2.0 masterpiece in less than six months.
  • Viral marketing and community evangelism: Start a fire! Learn how to create a meme and let your users tell your story, without spending a fortune
  • AJAX: Learn to use it to make your site more functional
  • SEO & SEM: The science of measurable marketing. Find your keywords, and let your audience discover you, using search engines as the gateway.
  • Blogging and Internet PR: The new way to launch a product or service?
  • User-generated content: Tagging and ratings and blogging, oh MY!
  • Syndication: Don’t be afraid of spreading your content across the Web. It’s free advertising; if it’s good and adds value, your users will come find you.
  • Location: Maps and location are now commodities. How can it add value to your app?
  • Social networks: Are commonplace–where are they going next? Identity: Distributed identity is on the rise. What should you support?
  • Data: The importance of data is growing. How can you protect and respect your users by giving them a way out?
  • Mobile: Let your customers get your site from anywhere.
  • Rich Internet Applications: AIR, SilverLight, XUL — Which one to choose?

Bei Interesse an einer Teilnahme als Speaker sollte man sich mit Brady Forrest (co-Chair for O’Reilly’s Web 2.0 Expo) in Verbindung setzen.

Gründer 2.0 | Entrepreneurship in Deutschland

In Deutschland wird häufig bemängelt, dass es an Gründergeist mangelt. Diese Einschätzung scheint überkommen, denn am Gründerwillen junger Menschen fehlt es nicht. Nach dem Sterben der New Economy und dem Platzen der Blase scheinen Lektionen gelernt. Das Web2.0 hat eine neue Riege interessantester Gründer hervorgebracht, die mit vielversprechenden Ideen das Internet revolutionieren. Zwar verfallen sowohl VCs als auch Unternehmer dem derzeitigen Web2.0-Hype und gleiten in anachronistische Muster ab, der Grossteil der neuen Gründergeneration geht jedoch besonnener vor als Ihre New Economy Vorgänger. Auch in den Medien wird die Evolution des Deutschen Entrepreneurships realistischer dokumentiert. Die kritiklose Euphorie der New Economy ist einer realistischen Dokumentation der Gründerszene gewichen.
Das Web2.0 (welch überstrapazierter Begriff) weisst neue Charakteristika auf. Die heutigen StartUps bilden ein enges Netzwerk. Events wie DLD, Barcamps oder Webmontage fungieren als Think Tanks und nicht, wie die First Tuesdays vergangener Tage, als Plattform mancher Selbstdarsteller. Die Deutsche Gründerszene wird von intensivem Gedankenaustausch und der gegenseitige Unterstützung der Protagonisten geprägt. Personen wie Lukasz Gadowski sorgen aktiv für einen Austausch zwischen den Deutschen StartUps. Erneut wird viel Geld in die schöne neue Webwelt gepumpt. Holtzbrinck Ventures, Burda Digital Ventures sowie der European Founders Fund des Samwer Trios hoffen auf Erfolge der digitalen Goldgräber. Die Vorzeichen stehen gut. Viele der heutigen Entrepreneure (wie z.B. Lars Hinrichs) haben durch ein Scheitern in der New Economy Blase wichtige Erfahrungen gesammelt. Das Gründungsklima in Deutschland ist besser denn je…

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