
Der Camel Pleasure Club serviert exklusiv Kuenstler aus den Bereichen Musik, Film und Literatur zu einem Zeitpunkt, zu dem sie noch keiner probiert und vorgekostet hat – und du bist mittendrin.
Camel Pleasure Club
Donnerstag | 15.01.03 | 22:00
Pumpwerk | Holzmarktstrasse 31-33
About Phil v. SassenIch bin ein sturmfester und erdverwachsener Niedersachse mit hanseatischem Einschlag, den es – wie viele andere auch – nach Berlin verschlagen hat. In die Hauptstadt habe ich mich umgehend über beide Ohren verliebt. In meiner Freizeit schreibe ich diesen Blog, laufe leidenschaftlich gern und mache die Nacht bei House-Klängen zum Tag – Carpe Noctem! Mehr zu mir.
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Absolut enttaeuscht bin ich von Thomilla….
Wer einmal auf einen Turntablerocker-Event war, weiss, dass Michi und Thomilla absolut geile DJs sind und eine sehr grosse Style-Bandbreite (von Blues ueber HipHop bis zu Vocalhouse) in ihren Sets aufweisen.
Gestern hat sich der gute Thomilla jedoch leider von einer sehr ueberheblichen Seite gezeigt.
Nachdem er ca 45 Minuten aufgelegt hatte mukierte er sich ueber die Stimmung auf dem Dancefloor und zeigte der Crowd mehrfach seinen “Stinkefinger”. Nach einer weiteren halben Stunde rief er in den Raum “Ihr koennt nach Haus gehen und schlafen”. Nach ca einer Stunden packte Thomilla seine Platten und uebergab an einen unbekannten DJ.
Sicher hat er schon vor mehr Menschen gespielt und ich war schon mehrfach auf cooleren “Turntablerocker-Events”. Ich erwarte jedoch von einem DJ in seiner Liga, dass man die Professionalität aufweist auch bei solch einem Publikum fuer Stimmung zu sorgen. Schliesslich ist der DJ fuer die Stimmung verantwortlich, oder irre ich mich.
Finde die Situation hatte etwas vom “”Huhn oder Ei Prinzip”. Ist das Publikum oder der DJ fuer die Stimmung verantwortlich…..
Auf die Frage warum er sein Set abgebrochen habe antwortete Thomilla lapidar ich solle am 5.3. ins Watergate kommen. Dort werde er mit Michi richtig rocken und seinen neuen Song vorstellen.
Zum “Beruf” des DJs gehoert nicht nur das Koennen an den Turntables sondern auch ein professionelles auftreten. Diese hat dem guten Thomilla leider gestern gefehlt.
PS:
Das Essen und die Getränke im VIP-Bereich waren keine Entschädigung…!!!
Auch mehr als maßlos enttäuscht war ein Redakteur unseres Hauses, der erstmal 45 Minuten im Eingangbereich auf VIP-Einlaß warten mußte ;-(
Ein Wunder, daß wir überhaupt jemanden schicken konnten, wurden wir am Vormittag des Veranstaltungstages von einem Herr telefonisch aus Hamburg eingeladen.
FAZIT: Wenn der Rahmen nicht stimmt, funktioniert´s nicht…
GM